Das Unterrichtsministerium als moderne Servicestelle

Wien (OTS) An der Schwelle zum nächsten Jahrtausend tritt auch das Unterrichtsministerium, das am Montag sein 150 Jahr-Jubiläum feiert, in ein neues Zeitalter ein: Computer bestimmen die Büroausstattung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Vernetzung mit den Schulen läuft via Internet und e-mail. Mit
einer Technologieoffensive des Ministeriums werden täglich drei neue Schulen an das Internet angeschlossen. Bis zum Jahr 2.000 sollen alle 6.200 Schulen am Netz sein. Neue Unterrichtsmedien wie Disketten und CD-Roms ergänzen das Schulbuch im Unterricht. Für Bildung und Kultur öffnet sich eine Zukunft, die erfreuliche Perspektiven hat für Eltern, Kinder, Lehrpersonen und Mitarbeiter im "Haus am Minoritenplatz". ****

Auch ein neuer Geist bestimmt die Arbeit hinter den barocken Mauern des ehrwürdigen Palais: Sie gilt dem Service für Lehrer, Schüler und Eltern.

Eine moderne wissenschaftliche Sammlung ist auch die Amtsbibliothek des Ministeriums: Schon ein knappes Jahr nach der Errichtung des "Ministeriums des öffentlichen Unterrichts" wurde
im Februar 1849 eine eigene Bibliothek eingerichtet. Sie verfügte etwa 1853 schon über 12.000 Bände. Bis heute ist der Bestand auf 420.000 Bücher und mehr als 1.000 Zeitschriften angewachsen. Sie enthält u.a. eine große Anzahl von österreichischen Schulbüchern und Schul-Jahresberichten.

VERSCHIEDENE AKTIVITÄTEN ZUM JUBILÄUM

Das Ministerium setzt zum 150 Jahr-Jubiläum einige Aktivitäten. Unter anderem wird die Jubiläums-Broschüre "Das Haus am Minoritenplatz" herausgegeben. Am 30. März findet ein Konzertabend des Seifert-Quartetts Wien im Palais Lobkowitz statt.

Darüber hinaus erscheint ein Sonderheft der Reihe Information zur Politischen Bildung zum Thema "Wendepunkt und Kontinuitäten – Zäsuren der demokratischen Entwicklung in der österreichischen Geschichte", das allen österreichischen Schulen im April zur Verfügung gestellt wird. Weiters weist ein Informationsblatt auf Ausstellungen zum Thema 1848 in Wien, auf Spezialthemenhefte von Zeitschriften und auf eine Vortragsreihe "1848 – Revolution in Österreich" des Instituts für Österreichkunde hin. Es ist im Unterrichtsministerium, Fax: 531 20-3123 oder über e-mail politische.bildung@bmuk.gv.at erhältlich.
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