AUER : ÖVP GESTEHT ARBETNEHMERFEINDLICHE HALTUNG EIN

Eigene Kandidaten sollen bedarfsgerechte Kindergärten vermeiden

St. Pölten (SPI) Die ÖVP hat nunmehr wenige Tage vor der Wahl ihre Arbeitnehmerfeindliche Haltung schriftlich bekanntgegeben und sogar eigene Kanidaten aufgestellt, die sämtliche Fortschritte Richtung bedarfsgerechter Gestaltung der Kindergärten und einer bestmöglichen pädagogischen Betreuung auch am Nachmittag für Kleinstkinder verhindern sollen. Damit sind die fadenscheinigen Lippenbekenntnisse der ÖVP und von Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop entlarvt, stellte Mittwoch SPÖ-Landtagsabgeordnete Helene Auer klar.

In dem Schreiben der ÖVP-Kandidatin zum NÖ-Landtag, Elisabeth Luhn, die DPV Obfrau der Kindergärtnerinnen im Bezirk Baden sowie Obmann-Stv. im Fachausschuß in der Arbeitsgemeinschaft der Kindergärtnerinnen ist, heißt es wörtlich :

"Wäre es nach den Vorstellungen von Fr. Landesrat Traude Votruba (SPÖ) gegangen, so wäre der Kindergarten in NÖ anstatt einer pädagogischen Einrichtung eine Betreuungseinrichtung für Kinder von 18 Monaten bis 6 Jahre von vorwiegend berufstätigen Müttern mit Langzeitbetreuung und ohne Ferienunterbebrechung geworden."

"Der Nachmittag soll durch Zusatzangebote attraktiver gestaltet werden, um die Kinder aus den Familien in die Kindergärten zu bringen."

"Die Staffelung der Bildungszeit in mehrgruppigen Kindergärten (soll) möglich sein."

"Da die Frau Landesrat mit ihrem Gesetzesentwurf im Landtag (Anm.:
gegen die ÖVP) nicht durchgekommen ist, hofft sie nun auf geänderte Mehrheitsverhältnisse nach der Landtagswahl am 22. März 1998".

"Am 22. März können Sie mitentscheiden, welchen Weg der Kindergarten in Niederösterreich in Zukunft gehen soll......."

"Die ÖVP und vor allem Fr. LH Stv. Liese Prokop sind der Garant dafür, daß der Kindergarten in Niederösterreich auch in Zukunft eine Bildungseinrichtung bleibt. In ihrem Bemühen um den Kindergartenbereich, würde ich Sie gerne als Abgeordnete im
Landtag unterstützen. Darum kandidiere ich! ......Elisabeth Luhn".

Dem ist nichts hinzuzügen, weil es sich selbst erklärt und dankeswerter Weise klarstellt, wer welche Positionen vertritt und auf wen die arbeitenden jungen Familien und Mütter zählen können, wenn es um Betreuungsqualität, Entscheidungsfreiheit und bedarfsgerechte Betreuungsangebote als Grundlage dafür geht", schloß Auer.
(Schluß)nk/ns

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