• 13.03.1998, 11:25:29
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  • OTS0121

Leicht steigender Obstverbrauch, stagnierender Gemüsekonsum=

Wien (OTS) - Wie das Österreichische Statistische Zentralamt
mitteilt, betrug nach der nun fertiggestellte Versorgungsbilanz für
Obst die inländische Obstproduktion 1996, die dem Bilanzzeitraum
1996/97 zugrunde gelegt wurde, 583.100 Tonnen. Dies entsprach einem
10%igen Rückgang gegenüber der Vorjahresernte von 648.000 Tonnen.
Dadurch bedingt erhöhten sich 1996/97 die Importe auf 655.600 Tonnen
(7 %). Gleichzeitig verringerten sich die Exporte um 8 % auf 122.100
Tonnen. Somit waren 1,1 Millionen Tonnen Obst verfügbar, wovon
683.300 Tonnen der Ernährung dienten. Pro Kopf wurden 84,6 kg Obst
konsumiert. Gegenüber 1995/96 bedeutet dies eine Zunahme von 0,8 kg.
Der Grad der Selbstversorgung sank, bedingt durch die niedrigere
Produktion und die höheren Importe, auf 52 % (1995/96 waren es 57 %).
Den größten Anteil an der Produktion (63 %) wie auch am Verbrauch (28
%) hatte traditionell der Apfel. Von dieser Obstart wurden pro Kopf
23,3 kg konsumiert. Dieser Wert zeigt deutlich die Bedeutung des
Apfels in Österreich. Zum Vergleich: Mit 9,9 kg Pro-Kopf-Verbrauch
liegen Bananen an zweiter und mit 6,9 kg Orangen an dritter Stelle
der Verbrauchsskala.

Der Erstellung der Gemüsebilanz 1996/97 wurde die Gesamtproduktion
von 1996 mit 499.300 Tonnen zugrunde gelegt. Dieser Wert entsprach
annähernd der Gemüseernte 1995. Die Einfuhren stiegen gegenüber
1995/96 um rund 6.000 Tonnen, die Ausfuhren um rund 21.300 Tonnen.
Vor allem wurden mehr Paradeiser, Salate und Zwiebeln importiert. Die
Selbstversorgungsquote überstieg mit 59 % knapp den Vorjahreswert (57
%). Der Pro-Kopf-Verbrauch von 90,3 kg lag im guten Mittelfeld der
letzten beiden Wirtschaftsjahresbilanzen. Am häufigsten konsumiert
wurden Paradeiser (16,5 kg pro Kopf), gefolgt von Kopfsalaten (7,7
kg) und Zwiebeln (7,2 kg).

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Rückfragen zu diesem Thema richten Sie bitte direkt an Erwin Wildling
bzw. Dipl.- Ing. Beate Schmidt, Abteilung ”Land- und Forstwirtschaft”
im ÖSTAT, unter den Tel.-Nrn.: 711 28/7044 bzw. 7029 DW.

Rückfragehinweis: Statistisches Zentralamt

Dr. Johanna Pattera oder
Günther Selinger
Tel.: (01) 711 28/7777

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | STZ/OTS

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