- 13.03.1998, 11:23:29
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Nowohradsky: NÖ kämpft weiter gegen gefährliche Atomreaktoren
Einwendungen wurden zeitgerecht deponiert
Niederösterreich, 13.3.1998 (NÖI) Das Land Niederösterreich und
Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll betreiben seit Jahren eine
engagierte Anti-Atom-Politik. So gab es zahlreiche gezielte
Aktionen, wie Resolutionsbeschlüsse des Landtages gegen diese
Gefahr und mit dem Atombeauftragten Niederösterreichs wurde diese
Politik fortgesetzt, erklärte heute LAbg. Herbert Nowohradsky.****
So hat dieser Atombeauftragte, der zugleich ein international
anerkannter Experte ist und im Gegensatz zu vielen anderen weiß,
was er tut, die Einwendungen Niederösterreichs gegen die
Erweiterung des Atommüllagers Dukovany eingebracht. "Das Land
Niederösterreich wird jetzt alles daran setzen, seine Position
gegen die grenznahen Atomkraftwerke und Atommüll-Lager in der
Tschechei und Slowakei durchzusetzen", so Nowohradsky.
Die Einwendungen des NÖ Atomexperten seien sehr schlüssig und
würden einen weiteren wichtigen Schritt im Kampf Niederösterreichs
gegen den Atom-Wahnsinn aus dem Osten setzen. Im Gegensatz zu manch
anderen Politikern, bei denen sich die Anti-Atom-Politik nur auf
leere Worte beschränkt, setzt sich Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll
aktiv gegen gefährliche Atom-Projekte im benachbarten Ausland ein,
betonte Nowohradsky.
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