Nowohradsky: NÖ kämpft weiter gegen gefährliche Atomreaktoren

Einwendungen wurden zeitgerecht deponiert

Niederösterreich, 13.3.1998 (NÖI) Das Land Niederösterreich und Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll betreiben seit Jahren eine engagierte Anti-Atom-Politik. So gab es zahlreiche gezielte Aktionen, wie Resolutionsbeschlüsse des Landtages gegen diese Gefahr und mit dem Atombeauftragten Niederösterreichs wurde diese Politik fortgesetzt, erklärte heute LAbg. Herbert Nowohradsky.****

So hat dieser Atombeauftragte, der zugleich ein international anerkannter Experte ist und im Gegensatz zu vielen anderen weiß, was er tut, die Einwendungen Niederösterreichs gegen die Erweiterung des Atommüllagers Dukovany eingebracht. "Das Land Niederösterreich wird jetzt alles daran setzen, seine Position gegen die grenznahen Atomkraftwerke und Atommüll-Lager in der Tschechei und Slowakei durchzusetzen", so Nowohradsky.

Die Einwendungen des NÖ Atomexperten seien sehr schlüssig und würden einen weiteren wichtigen Schritt im Kampf Niederösterreichs gegen den Atom-Wahnsinn aus dem Osten setzen. Im Gegensatz zu manch anderen Politikern, bei denen sich die Anti-Atom-Politik nur auf leere Worte beschränkt, setzt sich Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll aktiv gegen gefährliche Atom-Projekte im benachbarten Ausland ein, betonte Nowohradsky.

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