• 13.03.1998, 10:58:23
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  • OTS0094

Schneeberger: Höger spricht sich wieder gegen 200.000 NÖ Pendler aus

Semmering-Bahntunnnel ist unnötig, gefährlich und unfinanzierbar

Niederösterreich, 13.3.1998 (NÖI) In der gestrigen Sendung des
Landesstudio Niederösterreich "Das heiße Eisen" hat
Landeshauptmannstellvertreter einmal mehr kein Hehl daraus gemacht,
daß er sich weiterhin für den Semmering-Bahntunnel einsetzt. Sehr
bedauerlich ist die Tatsache, daß Höger den für Niederösterreich so
gefährlichen Semmering-Eisenbahntunnel als rein bundespolitisches
Thema bezeichnet. Damit distanziert er sich einmal mehr von den
200.000 niederösterreichischen Pendlern, die unter diesem Projekt
zu leiden haben, stellte LAbg. Klaus Schneeberger klar.****

Offensichtlich ist LH-Stv. Höger der Erfüllungsgehilfe von
Verkehrsminister Einem, der ja bereits mehrmals verkündet hat, den
Semmering-Bahntunnel auf "Biegen und Brechen" bauen zu wollen. Die
dafür notwendigen 20 Milliarden Schilling wird er aus den Taschen
der Steuerzahler ziehen. Das einzige Resultat aus dieser
Milliardeninvestition wird sein, daß man von Wien um 10 Minuten
schneller in Venedig ist. Der Preis dafür ist, daß zahlreiche
Nahverkehrsprojekte, die für unsere Regionen sehr wichtig sind, auf
der Strecke bleiben, so Schneeberger weiter.

"Ich fordere LH-Stv. Höger auf, sich endlich zu Niederösterreich
und zu seinen Pendlern zu bekennen. Nahverkehrspolitik kann sich
nicht darauf beschränken, Zeitungen auf Bahnhöfen zu verteilen. Es
sind wirkliche Taten im Sinne unserer Pendler gefragt und nicht
leere Worte", betonte Schneeberger.

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