Schneeberger: Höger spricht sich wieder gegen 200.000 NÖ Pendler aus

Semmering-Bahntunnnel ist unnötig, gefährlich und unfinanzierbar

Niederösterreich, 13.3.1998 (NÖI) In der gestrigen Sendung des Landesstudio Niederösterreich "Das heiße Eisen" hat Landeshauptmannstellvertreter einmal mehr kein Hehl daraus gemacht, daß er sich weiterhin für den Semmering-Bahntunnel einsetzt. Sehr bedauerlich ist die Tatsache, daß Höger den für Niederösterreich so gefährlichen Semmering-Eisenbahntunnel als rein bundespolitisches Thema bezeichnet. Damit distanziert er sich einmal mehr von den 200.000 niederösterreichischen Pendlern, die unter diesem Projekt zu leiden haben, stellte LAbg. Klaus Schneeberger klar.****

Offensichtlich ist LH-Stv. Höger der Erfüllungsgehilfe von Verkehrsminister Einem, der ja bereits mehrmals verkündet hat, den Semmering-Bahntunnel auf "Biegen und Brechen" bauen zu wollen. Die dafür notwendigen 20 Milliarden Schilling wird er aus den Taschen der Steuerzahler ziehen. Das einzige Resultat aus dieser Milliardeninvestition wird sein, daß man von Wien um 10 Minuten schneller in Venedig ist. Der Preis dafür ist, daß zahlreiche Nahverkehrsprojekte, die für unsere Regionen sehr wichtig sind, auf der Strecke bleiben, so Schneeberger weiter.

"Ich fordere LH-Stv. Höger auf, sich endlich zu Niederösterreich und zu seinen Pendlern zu bekennen. Nahverkehrspolitik kann sich nicht darauf beschränken, Zeitungen auf Bahnhöfen zu verteilen. Es sind wirkliche Taten im Sinne unserer Pendler gefragt und nicht leere Worte", betonte Schneeberger.

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