- 13.03.1998, 09:00:03
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AK: Grobe Mängel bei der Preisauszeichnung
Untersuchung der AK brachte erschreckende Ergebnisse
AK (OTS) - 272 Wiener Dienstleistungsbetriebe hat die AK auf
ihre Preisauszeichnungsdisziplin hin untersucht. Das Ergebnis:
Ganze 32 Prozent davon bieten keine oder eine nur unzureichende
Preisinformation. Vor diesem Hintergrund fordert die AK erneut die
verbindliche doppelte Preisauszeichnung bei der Einführung des
Euro, da sonst chaotische Zustände auf die Konsumentinnen und
Konsumenten zukommen.
Mit der Preisinformation der Verbraucherinnen und Verbraucher
hapert es schon vor der Euro-Einführung, kritisieren die
Konsumentenschützer der AK Wien. In den vergangenen Monaten hat
die Arbeiterkammer 272 Wiener Dienstleistungsbetriebe überprüft.
Dabei wurde aufgedeckt, daß 32 Prozent der untersuchten Betriebe
entweder gar keine oder eine nur mangelhafte Preisauszeichnung
praktizieren.
Das Gesetz schreibt für die meisten Dienstleistungsbetriebe vor,
daß sie in ihrem Geschäftslokal eine gut sichtbare Preistafel
aufstellen, die es den Konsumenten ermöglicht, sich mit einem
Blick über die verlangten Preise (zB Stundensätze) zu informieren.
Vorbildlich verhalten sich Friseure, Schlosser und Schuster - sie
bieten eine lückenlose Preisinformation. Wahre
"Preisauszeichnungsmuffel" sind hingegen Spediteure,
Parkettbodenverleger und Tapezierer: Die Mehrheit dieser Betriebe
hat keine oder eine sehr mangelhafte Preisauszeichnung.
Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, wie wichtig die von der AK
geforderte rechtlich abgesicherte doppelte Preisauszeichnung für
die Euro-Einführung ist. Wenn es manche Betriebe schon jetzt mit
der Preisauszeichnung nicht so genau nehmen, was kommt auf die
Verbraucher erst mit der Einführung der neuen Währung zu?
Rückfragehinweis: AK Wien
Presse
Bernhard Torsch
Tel.: (01)501 65-2347
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