AK: Grobe Mängel bei der Preisauszeichnung

Untersuchung der AK brachte erschreckende Ergebnisse

AK (OTS) - 272 Wiener Dienstleistungsbetriebe hat die AK auf
ihre Preisauszeichnungsdisziplin hin untersucht. Das Ergebnis:
Ganze 32 Prozent davon bieten keine oder eine nur unzureichende Preisinformation. Vor diesem Hintergrund fordert die AK erneut die verbindliche doppelte Preisauszeichnung bei der Einführung des Euro, da sonst chaotische Zustände auf die Konsumentinnen und Konsumenten zukommen.

Mit der Preisinformation der Verbraucherinnen und Verbraucher
hapert es schon vor der Euro-Einführung, kritisieren die Konsumentenschützer der AK Wien. In den vergangenen Monaten hat
die Arbeiterkammer 272 Wiener Dienstleistungsbetriebe überprüft. Dabei wurde aufgedeckt, daß 32 Prozent der untersuchten Betriebe entweder gar keine oder eine nur mangelhafte Preisauszeichnung praktizieren.

Das Gesetz schreibt für die meisten Dienstleistungsbetriebe vor, daß sie in ihrem Geschäftslokal eine gut sichtbare Preistafel aufstellen, die es den Konsumenten ermöglicht, sich mit einem
Blick über die verlangten Preise (zB Stundensätze) zu informieren. Vorbildlich verhalten sich Friseure, Schlosser und Schuster - sie bieten eine lückenlose Preisinformation. Wahre "Preisauszeichnungsmuffel" sind hingegen Spediteure, Parkettbodenverleger und Tapezierer: Die Mehrheit dieser Betriebe hat keine oder eine sehr mangelhafte Preisauszeichnung.

Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, wie wichtig die von der AK geforderte rechtlich abgesicherte doppelte Preisauszeichnung für die Euro-Einführung ist. Wenn es manche Betriebe schon jetzt mit der Preisauszeichnung nicht so genau nehmen, was kommt auf die Verbraucher erst mit der Einführung der neuen Währung zu?

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