EVN-Biomasse-Fernheizwerk in Wiener Neustadt

Pröll und Gruber setzten Spatenstich

St.Pölten (NLK) - Die EVN errichtet in Wiener Neustadt ihr 16. Biomasse-Fernheizwerk. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und EVN-Generaldirektor Dr. Rudolf Gruber setzten heute nachmittag auf dem Gelände der Civitas Nova den Spatenstich für die Anlage, die bis Herbst 1999 fertiggestellt sein soll. Versorgt werden sollen rund 100 öffentliche Gebäüude, Betriebe und private Haushalte. Als Brennstoff wird Waldhackgut und Rinde aus der Region verwendet. Neben der konventionellen Biomasse-Anlage startet die EVN erstmals ein Pilotprojekt, bei dem auch Strom aus Biomasse in einer Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt wird. Die Biomasse-Anlage wird über eine Leistung von fünf Megawatt, die Stromerzeugung über eine von 200 Kilowatt und eine thermische Leistung von 290 Kilowatt verfügen. Die EVN hat in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Wiener Neustadt ein umfassendes Energieversorgungskonzept für die Civitas Nova erstellt, das eine moderne Energiedienstleistung garantiert.

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll strich die gute Partnerschaft zwischen Land und EVN hervor. In Niederösterreich werde seit
langer Zeit gemeinsam eine verantwortungsvolle Energie- und Umweltpolitik gemacht. Pröll erinnerte daran, daß Niederösterreich mit 100 Biomasseanlagen zu den führenden Umwelt-Bundesländern zählt. Darüber hinaus würden die heimischen Landwirte und damit die Regionalentwicklung von derartigen Projekten profitieren. "Im Sinn des Klimaschutzbündnisses sind wir bestrebt, von fossilen Energieträgern weitgehend unabhängig zu werden", betonte Pröll.

Generaldirektor Gruber erklärte, die EVN unterstütze den sinnvollen Einsatz von alternativen Energien und sei daher an Partnern aus der Landwirtschaft interessiert.

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2172

Niederösterreichische Landesregierung

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK