New Work - Neue Wege zur Förderung des Arbeitsmarktes

Trendkongreß der NÖ Landesakademie

St.Pölten (NLK) - Perspektiven für neue Jobs in
Niederösterreich lägen vor allem in der Alten-, Kinder-, und Behindertenbetreuung, im Umweltbereich, der Erwachsenenbildung,
der aktiven Freizeitgestaltung, im Handwerk und im Bereich des Telekommunikations-Services, sagte Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop heute bei einer Veranstaltung der NÖ Landesakademie zum Thema "New Work im 21. Jahrhundert".

Die Chancen für den Beschäftigungsstandort NÖ im allgemeinen sieht Prokop in einer Hebung der Ausbildungsqualität der Arbeitnehmer sowie einem Abbau der Bürokratie in Verbindung mit einer Verwaltungsreform und einem Stopp der Gesetzesflut:
"Niederösterreich wird daher beim nationalen Aktionsplan für Beschäftigung gerne mitmachen. Sicher werden in NÖ bis 2002 zusätzlich 20.000 Arbeitsplätze geschaffen und damit die Arbeitslosenquote um 1 Prozent auf 5,8 Prozent gesenkt." Vom Land Niederösterreich konkret zu erwarten, so Prokop weiter, ist auch eine Erhöhung der Mittel der aktiven Arbeitsmarktpolitik von derzeit 65 Millionen Schilling um 10 Prozent.

Der Trendkongreß "New Work im 21. Jahrhundert" fand mit dem deutschen Trendforscher Matthias Horx, dem österreichischen Experten Bernd Marin und der holländischen Arbeitsvermittlungs-Spezialistin Petra Willemsen in prominenter internationaler Besetzung statt und reflektierte Selbstverantwortung, Selbstvermarktung, Mobilität und Flexibilität als Überlebenseigenschaften von Arbeit. Dieses neue Verständnis erscheint umso wichtiger, als die moderne globale Arbeitswelt Arbeitsplätze im bisherigen Sinn nicht mehr garantieren kann. Laut jüngsten IMAS-Umfragen fürchten sich dementsprechend auch rund zwei Drittel der Österreicher vor dem Verlust des Arbeitsplatzes, aber nur 58 Prozent vor Verbrechen.

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