Gebert: Keine Privatisierung der Bundesanteile der Flughafen Wien AG

5.000 zusätzliche Arbeitsplätze in der Region Schwechat - dritte Piste derzeit nicht aktuell

St. Pölten, (SPI) - "Auch nach der Übertragung der Bundesanteile der Flughafen Wien Aktiengesellschaft an die ÖIAG bleibt gewährleistet, daß der Einfluß und die Mitsprache der öffentlichen Hand und damit auch der Bundesländer Niederösterreich und Wien gemäß dem derzeitigen Syndikatsvertrags erhalten bleiben. Dieser Vertrag wird auch nach der Anteilsübertragung fortgeschrieben. Weiters wurde von Seiten des Bundeskanzlers versichert, daß nach der Übertragung keine weitere Privatisierung der Flughafen Wien Aktiengesellschaft durch die ÖIAG geplant ist", freut sich der Schwechater SP-Labg. Richard Gebert über gestern getätigte Aussagen von BK Viktor Klima bei seinem Besuch am Flughafen Schwechat.****

"Das zur Zeit in der Öffentlichkeit diskutierte Vorhaben der Erweiterung des Flughafens Wien um eine dritte Flugpiste ist - und das bestätigte gestern auch die Flughafen Wien AG - derzeit nicht aktuell. Im Rahmen einer Masterplanung wird der Bau einer dritten Piste erwogen - allerdings erst frühestens im Jahr 2015", stellt Gebert weiter fest.

Der gestrige Besuch von Bundeskanzler Viktor Klima und LHStv.
Ernst Höger brachte auch viele positive Ergebnisse für das größte regionale Unternehmen im Bezirk Schwechat, wo in den letzen Jahren 5.000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen wurden. Am Flughafen Wien sind derzeit 10.000 Arbeitskräfte beschäftigt, im Jahr 2015 ist eine Steigerung auf 18.000 bis 20.000 Beschäftigte zu
erwarten. Erfreulich ist die Planung zur Errichtung eines Businesscenters im Bereich des Flughafens, welches zusätzliche wirtschaftliche Impulse setzen wird und zusätzliche Arbeitsplätze in die Region bringen wird. "Ebenfalls wurde von den Betriebsräten Gerhard Gager und Ferdinand Remischberger die Schaffung neuer Berufsbilder angeregt, die beispielsweise in Deutschland bereits bestehen. Die Berufsbilder (Lehrberufe) "Luftfahrtkaufmann" und "Flugzeugabfertiger" würden den Jugendlichen neue Ausbildungschancen eröffnen und dem Lehrstellenmarkt zusätzliche Impulse verleihen", schloß der Schwechater Abg. Richard Gebert. (Schluß) fa

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