Sacher: Neues Musikschulgesetz wichtige Aufgabe für neuen Landtag

SPÖ gegen Prolongierung der Unsicherheit für Schulen, Gemeinden und Eltern

St. Pölten, (SPI) - "Eine der wichtigsten Aufgaben des neugewählten Landtages in Niederösterreich wird es sein, die unsichere Situation über die Neuordnung im NÖ Musikschulwesen raschest zu bereinigen. Die derzeitige Situation in der niederösterreichischen Musikschullandschaft ist unbefriedigend:
Ohne Strukturreform im neuen Musikschulgesetz würde ein bloßes Sparprogramm unweigerlich zu einem Qualitätsabfall führen, und die Kostenschere wird für die schulerhaltenden Gemeinden immer weiter auseinanderklaffen. Gemeinden und Verbände klagen schon seit
Jahren über die hohen Kosten, ein Überwälzen auf höhere Elternbeiträge kann nicht hingenommen werden", stellt der Kremser SP-Labg. Ewald Sacher in einer Stellungnahme fest.****

"Die regionale Gliederung die sich nach den Landesvierteln orientiert und in einem dreistufigen Modell - Basismusikschulen, Schwerpunktmusikschulen und Musikschulen mit Öffentlichkeitsrecht sowie Konservatorien - angeboten werden soll, ist ein für alle Beteiligten funktionales und transparentes Konzept, welches nicht nur die aktuellen Probleme auf der Kostenseite beseitigen sollte. Die Sozialdemokraten haben für ihr Konzept schon viel Zuspruch von Schulen, Gemeinden und Eltern bekommen - jedenfalls ist zu hoffen, daß es eine einvernehmliche Strukturreform der NÖ Musikschulgesetze geben wird. Wir brauchen jedenfalls die Lösung
im Jahr 1998, damit sie für das Budget 1999, für das die Verhandlungen ja kurz nach den Landtagswahlen beginnen, wirksam werden kann", so Sacher abschließend.
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