ARBÖ-Tip: Richtiges Verhalten bei Unfall im Tunnel

Wien (ARBÖ) - Ein Crash im Tunnel - der Alptraum vieler
Autofahrer. Heute Vormittag ist es wieder einmal passiert, im Gleinalmtunnel der A9, der Phyrnautobahn. Der ARBÖ gibt dazu Tips für das richtige Verhalten bei Unfällen im Tunnel:

- Schalten Sie Ihr Autoradio auf Verkehrsfunk-Empfang. Die viele "Röhren" sind mit Sendern ausgestattet, über deren Frequenz auch die diensthabende Leitzentrale Durchsagen senden kann.

- In fast allen Tunneln gibt es Notrufnischen, von denen man
direkt die Einsatzzentrale verständigen kann. Dort sind auch in
der Regel Handfeuerlöscher stationiert. Viele Durchfahrten sind bereits mit einem automatischen Brandmeldesystem ausgestattet.

- Bei einem Stau ohne erkenntliche Ursache sollten Sie das Auto nicht verlassen. Sie würden sich sonst zusätzlich gefährden. Stellen Sie den Motor ab, bewahren Sie Ruhe und warten Sie auf Durchsagen der Tunnelwarte.

- Bei starker Rauch- oder Abgasentwicklung unbedingt Motor abstellen, Fenster schließen, Lüftung ausschalten und auf die Beruhigungszigarette verzichten - sie würde die Luft zusätzlich verschlechtern.

- Bei Feuer verlassen Sie das Auto. Entfernen Sie sich zu Fuß. Nie mit dem Auto im Tunnelbereich wenden. Dadurch würden Sie einfahrende Autos zusätzlich gefährden.

- Der Fluchtweg ist bei längeren Tunneln meist mit gelben km-Angaben gekennzeichnet.

- Lassen Sie den Zündschlüssel stecken! Sonst kann Ihr Auto später nur schwer aus dem Gefahrenbereich gebracht werden.

ARBÖ-Cheftechniker Dipl.-Ing. Diether Wlaka beruhigt allerdings
die Kraftfahrer: "Gerade die längeren Tunnelabschnitte zählen zu den bestüberwachtesten Straßen in Österreich. Eine Leitzentrale weiß per Fernsehüberwachung über alle Einzelheiten Bescheid. Deswegen hat Panik im Tunnel keinen Platz!"

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