HÖGER : MENSCHLICHKEIT ALS GRUNDPRINZIP DER BETREUUNG

LHStv. Höger eröffnet neues Sozialzentrum in Berndorf

St. Pölten (SPI) Menschlichkeit heißt das oberste Prinzip im Bereich der Betreuung unserer älteren und hilfsbedürftigen Mitbürger, die sich nach einem arbeitsreichen Leben und dem Aufbau dieses herrlichen Landes aus den Trümmern des Zweiten Weltkrieges wahrlich ein "Alter in Wüde" verdient haben. Die Betreuung vor
Ort, in den eigenen vier Wänden, den Sozialzentren und Kurzzeitpflegeeinrichtungen ist der menschlichste Weg. So wie man einen alten Baum nicht verpflanzt, darf man alte Menschen nicht
aus ihrer gewohnten Umgebung herausreißen, sondern muß bestmögliche und qualifizierte Hilfe und Pflege vor Ort anbieten. Das ist die soziale Antwort der SPÖ auf die großen Herausforderungen im Bereich Hilfe und Pflege, erklärte Landeshauptmannstv. Ernst Höger Dienstag nachmittags bei der Eröffnung des neuen Sozialzentrums in Berndorf. "Dieser Weg der Betreuung ist aber nicht nur der menschlichste, sondern auch ein sehr kostengünstiger und hat bereits mehrfach wissenschaftliche Anerkennung gefunden. Das wichtigste ist aber das Glück und die Freude der alten Menschen, die voll integriert ihr Alter in Wohlstand und bestens betreut und unterstützt geniesen können", unterstrich Höger.

Erst wenn die Pflege in den eigenen vier Wänden aus medizinischen und damit organisatorischen sowie finanziellen Gründen nicht mehr möglich ist, erfolgt die Betreuung in den Pflegeheimen des Landes. "Dieses Zusammenspiel ist am Beispiel Berndorf besonders schön zu belegen, wo die Pflegebedürftigen dann einfach ein Haus weiter ziehen und dort bestens weitergepflegt werden", hob der Landeshauptmannstv. hervor. In einer Bauzeit von nur 1 ½ Jahren hat die GEWOG "Arthur Krupp" dieses neue Zentrum an der Westeinfahrt von Berndorf errichtet. Das Wohnhaus, das auf die Bedürfnisse älterer Menschen ausgerichtet ist, umfaßt 30 Wohneinheiten sowie ein Kurzzeitpflegezentrum, das von der NÖ Volkshilfe betreut wird.

Der auch international bekannte Architekt Peter Scheufler hat diesem Haus eine besondere architektonische Note verliehen. Mit Baukosten von ca. 29 Mio. Schilling war es möglich, den vorgesehenen Kostenrahmen deutlich zu unterschreiten. Der Förderungsrahmen betrug Dank der Unterstützung von Landeshauptmannstv. Höger 27,3 Mio. Schilling. Außerdem wurde sowohl durch eine Bausteinaktion, wie auch durch den "Höger-Fonds" Geldmittel aufgebracht, die der Einrichtung der Volkshilfe-Station dienten.
(Schluß)nk/ns

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