• 03.03.1998, 12:36:13
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  • OTS0120

Deutsche Enquete-Kommission propagiert in den USA Menschenrechtsverletzungen

Wien (OTS) - Als "beispiellose Verschwendung von Steuergeldern für
ein unsauberes Täuschungsmanöver zur Schadensbegrenzung" hat die
Scientology Kirche Österreich eine USA-Reise von Mitgliedern einer
deutschen Bundestags-Enquete attackiert.

Einzelne Enquete-Mitglieder hätten wohl "Kreide gefressen, um sich
bei Gesprächen in Amerika als Wölfe im Schafspelz" zu tarnen, heißt
es in der Mitteilung der Scientologen. Sie nehmen besonders drei
Enquete-Mitglieder aufs Korn: So hatte die Kommissionsvorsitzende
Ortrun Schätzle (CDU) im Juli letzten Jahres fast einen Amoklauf
veranstaltet, ale sie in einem Bahnhof in Basel eine Werbung für ein
Scientology-Buch entdeckte (Quelle: Badische Zeitung von 15.7.97).
Noch in Februar betonte Schätzle bei einer Veranstaltung des
Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU in Bonn ganz unverblümt,
dass es ihr um die Erhaltung des "christlichen Wertesystemes" gehe
(Quelle: Kölnische Rundschau von 13.2.98).

Renate Rennebach (SPD-Obfrau in der Enquete) und die Hamburgerin
Ursula Caberta ("Enquete-Sachverständige") müssen sich wegen
diskriminiernder Handlungen gegen Scientologen nach RECHTSKRÄFTIGEN
URTEILEN des Oberlandesgericht Hamburg "Menschenrechtsver1etzerin"
titulieren lassen. Caberta dürfen die Scientologen sogar straflos
"Mißachtung des Grundgesetzes, Amtsmissbrauch und Verletzung des
Datenschutzgesetzes" nachsagen, da hierfür nach Auffassung des
Oberlandesgerichts Hamburg hinreichende Anhaltspunkte vorhanden
seien. (Quelle: Urteil des Oberlandesgericht Hamburg vom 8.10.96 und
10.2.98, sowie Frankfurter Algemeine vom 25.2.98).

"Wenn diese Enquete-Mitglieder jetzt versucht haben eine faire und
rechtsstaatliche Behandlung religiöser Minderheiten in Deutschland
vorzugaukeln, ist dies genauso absurd, wie die Behauptung
mittelalterlicher Inquisitoren, ihnen wäre nur das Seelenheil ihrer
Opfer am Herzen gelegen. Was dürfen sich diese Leute eigentlich noch
erlauben?", fragen die Scientologen.

Hätten sich die Enquete-Mitglieder in den USA wirklich über die
Arbeit der Scientology Kirche informieren wollen, hätten sie mühelos
folgende Fakten für das Jahr 1997 erfahren können:

- 371.000 Stunden Nachhilfeunterricht wurden Kindern in Großstädten
durch ehrenamtliche Scientologen gegeben, die diesen Kindern halfen,
Lesen und schreiben zu lernen, sie von der Strasse holten und ihnen
ein Ziel im Leben gaben.

- Mehr als 500 ehrenamtliche Helfer des von der Kirche unterstützen
Programmes zur Resozialisierung von Kriminellen, genannt "Criminon",
haben ein "Weg zum Glücklichsein-Programm" in über 750 Gefängnissen
und Haftanstalten in den Vereinigten Staaten und in anderen Ländern
durchgeführt.

- 106.000 (!) Personen wurde durch Narconon - einem
Drogenrehabilitationsprogramm, das auf den Prinzipien des
Scientology-Gründers L. Ron Hubbard basiert - geholfen, von Drogen
weg zu kommen.

"Die Enquete-Mitglieder waren ganz offensichtlich nicht an den
Tausenden von Menschen, denen geholfen wurde, interessiert. Sie sind
in den USA vielmehr auf der Suche nach obskuren Informationen
gewesen, um ihre zum Scheitern verurteilte Diskriminierungskampagne
irgendwie zu rechtfertigen", betonte Scientology-Sprecher Andreas
Böck.

In einem Punkt haben die Kommissionsmitglieder jedoch recht:
"Gefährlich" sind die Scientologen für die Kommission, denn sie haben
die Personen, die von den Mitgliedern in den USA besucht wurden, über
diese Tatsachen informiert und werden nicht ruhen, solange diese
Ausgrenzungs- und Diskriminierungskampange kein Ende genommen hat.

Rückfragehinweis: Scientology Kirche Österreich
Andreas Böck
Angelika Thonauer
Tel.: (01) 522 36 18 DW 17

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