Deutsche Enquete-Kommission propagiert in den USA Menschenrechtsverletzungen

Wien (OTS) - Als "beispiellose Verschwendung von Steuergeldern für ein unsauberes Täuschungsmanöver zur Schadensbegrenzung" hat die Scientology Kirche Österreich eine USA-Reise von Mitgliedern einer deutschen Bundestags-Enquete attackiert.

Einzelne Enquete-Mitglieder hätten wohl "Kreide gefressen, um sich bei Gesprächen in Amerika als Wölfe im Schafspelz" zu tarnen, heißt es in der Mitteilung der Scientologen. Sie nehmen besonders drei Enquete-Mitglieder aufs Korn: So hatte die Kommissionsvorsitzende Ortrun Schätzle (CDU) im Juli letzten Jahres fast einen Amoklauf veranstaltet, ale sie in einem Bahnhof in Basel eine Werbung für ein Scientology-Buch entdeckte (Quelle: Badische Zeitung von 15.7.97). Noch in Februar betonte Schätzle bei einer Veranstaltung des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU in Bonn ganz unverblümt, dass es ihr um die Erhaltung des "christlichen Wertesystemes" gehe (Quelle: Kölnische Rundschau von 13.2.98).

Renate Rennebach (SPD-Obfrau in der Enquete) und die Hamburgerin Ursula Caberta ("Enquete-Sachverständige") müssen sich wegen diskriminiernder Handlungen gegen Scientologen nach RECHTSKRÄFTIGEN URTEILEN des Oberlandesgericht Hamburg "Menschenrechtsver1etzerin" titulieren lassen. Caberta dürfen die Scientologen sogar straflos "Mißachtung des Grundgesetzes, Amtsmissbrauch und Verletzung des Datenschutzgesetzes" nachsagen, da hierfür nach Auffassung des Oberlandesgerichts Hamburg hinreichende Anhaltspunkte vorhanden seien. (Quelle: Urteil des Oberlandesgericht Hamburg vom 8.10.96 und 10.2.98, sowie Frankfurter Algemeine vom 25.2.98).

"Wenn diese Enquete-Mitglieder jetzt versucht haben eine faire und rechtsstaatliche Behandlung religiöser Minderheiten in Deutschland vorzugaukeln, ist dies genauso absurd, wie die Behauptung mittelalterlicher Inquisitoren, ihnen wäre nur das Seelenheil ihrer Opfer am Herzen gelegen. Was dürfen sich diese Leute eigentlich noch erlauben?", fragen die Scientologen.

Hätten sich die Enquete-Mitglieder in den USA wirklich über die Arbeit der Scientology Kirche informieren wollen, hätten sie mühelos folgende Fakten für das Jahr 1997 erfahren können:

- 371.000 Stunden Nachhilfeunterricht wurden Kindern in Großstädten durch ehrenamtliche Scientologen gegeben, die diesen Kindern halfen, Lesen und schreiben zu lernen, sie von der Strasse holten und ihnen ein Ziel im Leben gaben.

- Mehr als 500 ehrenamtliche Helfer des von der Kirche unterstützen Programmes zur Resozialisierung von Kriminellen, genannt "Criminon", haben ein "Weg zum Glücklichsein-Programm" in über 750 Gefängnissen und Haftanstalten in den Vereinigten Staaten und in anderen Ländern durchgeführt.

- 106.000 (!) Personen wurde durch Narconon - einem Drogenrehabilitationsprogramm, das auf den Prinzipien des Scientology-Gründers L. Ron Hubbard basiert - geholfen, von Drogen weg zu kommen.

"Die Enquete-Mitglieder waren ganz offensichtlich nicht an den Tausenden von Menschen, denen geholfen wurde, interessiert. Sie sind in den USA vielmehr auf der Suche nach obskuren Informationen gewesen, um ihre zum Scheitern verurteilte Diskriminierungskampagne irgendwie zu rechtfertigen", betonte Scientology-Sprecher Andreas Böck.

In einem Punkt haben die Kommissionsmitglieder jedoch recht:
"Gefährlich" sind die Scientologen für die Kommission, denn sie haben die Personen, die von den Mitgliedern in den USA besucht wurden, über diese Tatsachen informiert und werden nicht ruhen, solange diese Ausgrenzungs- und Diskriminierungskampange kein Ende genommen hat.

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