Ausbauprogramm der Landesberufsschule Lilienfeld abgeschlossen

Insgesamt 230 Millionen Schilling investiert

St.Pölten (NLK) - Rund 230 Millionen Schilling wurden in den vergangenen Jahren in den Um- und Ausbau der Landesberufsschule in Lilienfeld investiert. Dieses Ausbauprogramm, das in mehreren Bauetappen durchgeführt wurde, umfaßte neben dem Um- und Ausbau sowie der Vergrößerung des Schulgebäudes auch die Generalsanierung des Schülerheimes . Erneuert wurde auch die maschinelle und technische Ausgestaltung, die nun dem letzten Stand der Trechnik entspricht. Die Berufsschule Lilienfeld, wo vom Bodenleger, Maler und Anstreicher über Platten- und Fliesenleger bis zum Rauchfangkehrer und Tapezierer insgesamt 13 Lehrberufe ausgebildet werden, zählt damit zu den modernsten in Österreich. Derzeit besuchen rund 1.200 Lehrlinge die Schule. Seit der Gründung der Berufsschule im Jahr 1950 haben bereits über 47.000 BerufsschülerInnen ihre Lehre in Lilifenfeld erfolgreich abgeschlossen.

Nach Abschluß des vierten und letzten Bauabschnittes wurde
heute die Schule offiziell eröffnet. Im Mittelpunkt der Festansprachen, die Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop
und SP-Klubobmann Dr. Hannes Bauer hielten, stand vor allem die Bedeutung der Berufsausbildung im internationalen Wettbewerb.
Prokop und Bauer bekannten sich zum dualen Ausbildungssystem der Lehrlinge in Niederösterreich sowie zur ständigen Anpassung der Ausbildung an die Erfordernisse der Wirtschaft. Dazu trage auch
das seit 1993 laufende 500 Millionen Schilling-Ausbauprogramm für die 20 Berufsschulen in Niederösterreich bei, in denen derzeit
rund 20.000 Lehrlinge ausgebildet werden, meinte Prokop. Bauer
trat zudem für eine "bessere Durchlässigkeit der verschiedenen Ausbildungssysteme" ein.

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