Plattformunabhängiges Workflow-Konzept von ONEstone: Notes und MS Exchange als Basis

Paderborn (ots) - Die Paderborner Softwareschmiede ONEstone hat
ihre Produktreihe proZessware, die bisher für Lotus Notes verfügbar war, auf Microsoft Exchange portiert. Damit können die heute in den Unternehmen am weitesten verbreiteten Groupware-Plattformen als Infrastruktur für Workflows genutzt werden. Prozesse lassen sich plattformübergreifend bearbeiten.

Workflow-Systeme werden heute häufig deswegen noch nicht eingesetzt, weil die angebotenen Konzepte zu unflexibel, Aufwand und Kosten für die Implementierung zu hoch sind. Analysten wie beispielsweise die Meta Group sehen daher einen Trend hin zu Lösungen, die nicht bei Null anfangen und eine komplett neue Umgebung errichten, sondern auf die oft bereits vorhandene Groupware aufsetzen, um deren Messaging Infrastruktur, Benutzer-Interface und deren Basisstrukturen für Anwendungen (Frameworks) zu nutzen.

Bei der Kombination der beiden Produktarten ergeben sich, wie das Chicagoer Beratungsunternehmen Doculabs herausstellt, drei entscheidende Vorteile gegenüber klassischen Workflow-Ansätzen: Das Workflow-Tool kann Groupware-Komponenten wie Diskussionsdatenbanken, Zeitsteuerungsfunktionen, Formularentwurfssoftware, Dokumentenmanagement-Fähigkeiten nutzen. Zweitens entsteht für Administratoren kaum zusätzlicher Aufwand, Benutzer arbeiten auf der bekannten Oberfläche. Ein enormer Unterschied ergibt sich drittens bei den Kosten: Während bei klassischem Workflow mit mehreren Tausend Dollar pro Platz kalkuliert wird, sind Groupware-basierte Lösungen mit ein paar Hundert Dollar je Arbeitsplatz zu veranschlagen.

Bisher hat die 1995 gegründete Paderborner ONEstone Information Technologies GmbH ihre Produktreihe proZessware für Lotus Domino/Notes mit großem Erfolg in Europa angeboten. In der aktuellen Version 1.5 wurde die Software im vergangenen Herbst webfähig gemacht: Vom Browser aus können Prozesse gestartet, Aufgaben bearbeitet und weitergeleitet werden.

Ab Oktober 1998 können die Anwender von ONEstone’s proZessware zwischen Domino/ Notes und Microsoft Exchange als Messaging- und Groupware-Plattform wählen. Beide Umgebungen lassen sich auch innerhalb einer Vorgangsbearbeitung parallel nutzen, indem zum Beispiel ein Subprozeß eines unter Notes laufenden Vorgangs an die Exchange-Umgebung delegiert wird. Die Exchange-Version mit dem Namen proZessware for Microsoft Exchange arbeitet mit Microsofts Objekt-ArchitekturÄCS1Ü DCOM. Für die Benutzer fügt sich die bereitgestellte Workflow-Funktionalität in die gewohnte Microsoft-Outlook-Oberfläche ein.

ONEstone ist im WWW unter http://www.onestone.de vertreten.

ots Originaltext: ONEstone Information Technologies GmbH
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Auf der CeBIT ist ONEstone in Halle 2, D02 zu finden.

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