• 02.03.1998, 13:15:05
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  • OTS0134

VERKEHRSUNFÄLLE: RADAR ALLEIN GENÜGT NICHT

Markus fordert härtere Strafen für Temposünder

Wien (ÖVP-Klub) - "Die von Stadtrat Svihalek heute vorge-
legten Unfallzahlen zeigen, daß die Zahl der Verkehrsunfälle
abgenommen hat. So erfreulich dies ist, muß der Anstieg an
tödlichen Unfällen als alarmierendes Signal zur Kenntnis ge-
nommen werden", erklärte die Verkehrssprecherin der Wiener
Volkspartei, GR Patrizia Markus. "Schuld an dieser Entwicklung
ist, daß manche unverantwortliche Lenke nach wie vor viel zu
schnell fahren. Es genügt daher nicht, die Geschwindigkeiten zu
kontrollieren, es muß auch empfindliche Strafen für überhöhte
Geschwindigkeit geben." *****

Insgesamt zeige die Statistik, daß in Sachen Unfallverhütung in
Wien schon manches erreicht wurde, räumte Markus ein. "Ein
Grund, sich auf den Lorbeeren auszuruhen, sind die vorliegenden
Daten aber gewiß nicht."

Gerade die Unfälle wegen überhöhter Geschwindigkeit zeigen, daß
die Anschaffung von Radargeräten und Laserpistolen alleine
nicht ausreichend sei, das Problem in den Griff zu bekommen.
"Jene, die dem Geschwindigkeitsrausch huldigen, gefährden nicht
nur sich selbst, sondern auch andere, völlig unbeteiligte Ver-
kehrsteilnehmer. Der spektakuläre Unfall im Wiental vor ein
paar Wochen hat das auf tragische Weise einmal mehr in Erinne-
rung gerufen. Ihr Verhalten ist in höchstem Ausmaß unverant-
wortlich. Daher muß jenen Autofahrern, die mit stark überhöhter
Geschwindigkeit erwischt werden, durch entsprechend hohe Stra-
fen bewußt gemacht werden, daß ihr Verhalten nicht toleriert
werden kann."

Rückfragehinweis: ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien

Pressestelle
Tel.: 4000/81915

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR/ÖVP-KLUB

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