Mannesmann AG: Mannesmann im Jahr 1997 / Portfolio verbessert, Ergebnis gesteigert

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Mannesmann berichtet über
vorläufige Kennzahlen zum Jahr 1997: Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg auf rd. 1,7 Milliarden DM. Es übertraf damit das Vorjahresniveau um 70 Prozent.

Alle vier Unternehmensbereiche - Engineering, Automotive, Telecommunications, Tubes & Trading - verbesserten ihre Ergebnisse. Das außerordentliche Ergebnis von rd. minus 400 Millionen DM resultiert aus Strukturaufwendungen im wesentlichen im Zusammenhang mit der Aufgabe von Geschäftsfeldern und Standorten bei Demag, Krauss-Maffei und den Röhrenwerken. Der Steueraufwand ist deutlich gestiegen. Danach verbleibt ein Nettoergebnis (Jahresüberschuß) von rd. 600 Millionen DM, das dem des Vorjahres entspricht. Die Fremdanteile am Ergebnis sind gesunken, so daß der auf die Mannesmann-Aktionäre entfallende Anteil am Nettoergebnis gestiegen ist. Der Vorstand beabsichtigt, den nach Fremdanteilen und Veränderung der Gewinnrücklagen verbleibenden Bilanzgewinn zur Ausschüttung einer auf 10 DM erhöhten Dividende zu verwenden. Mit dieser Dividende ist, anders als in den letzten drei Jahren, wieder ein Steuerguthaben verbunden. Die für die inländischen Aktionäre relevante Bruttodividende steigt von 9 DM auf 14,28 DM für 1997. Die Dividendenerhöhung ist die vierte in Folge.

Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung werden weiterhin nach deutschem Rechnungslegungsrecht aufgestellt. Bei einigen Positionen, bei denen die deutsche Rechnungslegungs-Tradition Schwächen hat, werden Bewertungen an internationale Standards angepaßt. Insbesondere gilt dies für die Bewertung von Aufträgen mit Langfristfertigung und für Verpflichtungen aus betrieblicher Altersversorgung. Diese Änderungen führen zu einem Ergebnis, das den Periodenerfolg zutreffender abbildet. Die Änderungen wirken sich im Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Saldo positiv mit rd. 100 Millionen DM aus.

Das Ergebnis des Bereichs Engineering stieg trotz eines weiterhin hohen Verlustes der Demag deutlich an, blieb aber insgesamt unbefriedigend. Der Bereich Automotive setzte den steigenden Trend fort. Das Ergebnis von Telecommunications hat sich spürbar verbessert. Tubes & Trading schaffte einen klaren Turnaround. Der Auftragseingang nahm 1997 auf 41,4 Milliarden DM (+16 %), der Umsatz um 13 Prozent auf 39 Milliarden DM zu. Mannesmann hatte Ende 1997 rd. 120.400 Beschäftigte (+1 %). Die Investitionen stiegen vor allem wegen der bedeutenden Projekte im Bereich Telecommunications auf das sehr hohe Niveau von 8,7 Milliarden DM (3,6 Mrd. DM).

Jahresabschluß und Dividendenvorschlag werden dem Aufsichtsrat in dessen Sitzung Anfang April zur Beschlußfassung vorgelegt.

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