- 18.02.1998, 10:08:57
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- OTS0062
Strasser: Grüne haben Urteil selbst angestrebt
Gleiches Recht für Alle - Gilt auch für Grünparteien
Niederösterreich, 18.2.1998(NÖI) Als unglaubliche
Wehleidigkeit bezeichnete heute LAbg. Dr. Ernst Strasser die
jüngsten Aussagen der Grünen zur Namensbezeichnung auf den
Stimmzetteln. "Hier wird nach dem Motto 'Haltet den Dieb'
agiert. Die Grünen haben selbst jenes
Verfassungsgerichtshofurteil angestrebt, wonach bei der
Kurzbezeichnung die Verwendung eines Namens verboten ist. Jetzt
wird dieses Urteil von ihnen bekämpft und in Zweifel gestellt",
so Strasser. ****
"Weil es dieses Verfassungsgerichtshofurteil gibt, wird es
daher auch keiner Partei möglich sein, unter einem Namen zu
kandidieren, der diesem Urteil widerspricht. Gleiches Recht für
Alle. Das sollten auch die Grünparteien akzeptieren", stellt
Strasser klar. Strasser erinnerte zudem an den völlig
undurchsichtigen Namensdschungel der Grünparteien: "GABL, GAL,
Grüne, VGÖ, BGÖ, etc. Die Grünen wechseln ihre Namen, wie ein
Chamäleon seine Farben. Jedes Jahr ein neuer Name, das ist für
die Bevölkerung verwirrend und undurchsichtig", so Strasser.
Strasser: "Da es den Grünen offensichtlich an Themen und
Inhalten mangelt, wird wieder einmal untereinander gestritten.
Der VP Niederösterreich geht es bei dieser Landtagswahl um die
besseren Konzepte für dieses Land, sicher nicht um den
wehleidigen Streit über irgendwelche Namen", schloß Strasser.
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