Strasser: Grüne haben Urteil selbst angestrebt

Gleiches Recht für Alle - Gilt auch für Grünparteien

Niederösterreich, 18.2.1998(NÖI) Als unglaubliche
Wehleidigkeit bezeichnete heute LAbg. Dr. Ernst Strasser die jüngsten Aussagen der Grünen zur Namensbezeichnung auf den Stimmzetteln. "Hier wird nach dem Motto 'Haltet den Dieb'
agiert. Die Grünen haben selbst jenes
Verfassungsgerichtshofurteil angestrebt, wonach bei der Kurzbezeichnung die Verwendung eines Namens verboten ist. Jetzt
wird dieses Urteil von ihnen bekämpft und in Zweifel gestellt",
so Strasser. ****

"Weil es dieses Verfassungsgerichtshofurteil gibt, wird es
daher auch keiner Partei möglich sein, unter einem Namen zu kandidieren, der diesem Urteil widerspricht. Gleiches Recht für Alle. Das sollten auch die Grünparteien akzeptieren", stellt Strasser klar. Strasser erinnerte zudem an den völlig undurchsichtigen Namensdschungel der Grünparteien: "GABL, GAL, Grüne, VGÖ, BGÖ, etc. Die Grünen wechseln ihre Namen, wie ein Chamäleon seine Farben. Jedes Jahr ein neuer Name, das ist für
die Bevölkerung verwirrend und undurchsichtig", so Strasser.

Strasser: "Da es den Grünen offensichtlich an Themen und Inhalten mangelt, wird wieder einmal untereinander gestritten.
Der VP Niederösterreich geht es bei dieser Landtagswahl um die besseren Konzepte für dieses Land, sicher nicht um den
wehleidigen Streit über irgendwelche Namen", schloß Strasser.

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