LIF-Hecht: "Ist Stadträtin Ederer der EURO wurscht?"

Mit Ablehnung der doppelten Preisauszeichnung wurde eine Chance zum Abbau von Ängsten der Menschen vertan!

Wien (OTS) "Wir haben die Gemeinde Wien aufgefordert, eine Vorreiterrolle bei der doppelten Preisauszeichnung in Schilling und in EURO zu übernehmen. Für die Wienerinnen und Wiener wäre es von Vorteil, bereits ab Jänner 1999, dem Zeitpunkt, an dem der Umrechnungskurs fixiert ist, zu sehen, wieviel ihre Gas- und Stromrechnung in EURO ausmacht. Finanzstadträtin Ederer will diese Informationen auf den Rechnungen der Gemeinde Wien der Bevölkerung vorenthalten, obwohl der Aufwand nur sehr gering ist", so heute die Liberale Klubvorsitzende Gabriele Hecht nach der Sitzung des Finanzausschusses.

Im Gegensatz zu Ederer, die meinte, daß es den Konsumenten "null bringt, wenn sie heute schon wissen, wieviel ihre Miete in EURO ausmachen wird", sei sie von der Sinnhaftigkeit einer längeren Gewöhnungsphase für die Menschen überzeugt, entgegnete Hecht. Der EURO existiere im Bankverkehr als Buchgeld ab 1. Jänner 1999. Supermärkte, eine Tageszeitung und selbst der Italiener um die Ecke würden heute schon durch doppelte Auszeichnung der Beträge mit gutem Beispiel voran gehen, die Gemeinde Wien aber könne sich nicht zu solch einem wichtigen Schritt für bessere Information entschließen, kritisierte Hecht.

Nun sei eine Chance vertan worden, bedauerte Hecht, mit der man Ängste und Befürchtungen der Menschen abbauen könnte. Bei Leistungsabrechnungen von Unternehmungen und Betrieben der Gemeinde Wien sowie bei neu zu erstellenden Publikationen der Stadt bleibe nun leider "alles beim Alten". Ederer wolle erst ab Oktober 2001 doppelt auszeichnen, das sei der letztmögliche Zeitpunkt, ab dann sei die Ausweisung der Beträge in Schilling und EURO Pflicht, so die Liberale Klubvorsitzende. Die Stadt Wien weigere sich, für die Zukunft zu planen, meinte Hecht abschließend.

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