100. Biomasse-Heizwerk in St.Leonhard eröffnet

30 private Haushalte und Gewerbebetriebe angeschlossen

St.Pölten (NLK) - Ein besonderer Meilenstein in der
Energiepolitik Niederösterreichs wurde heute nachmittag in St.Leonhard/Forst-Ruprechtshofen, Bezirk Melk, mit der Eröffnung des 100. Biomasse-Fernheizwerkes gefeiert. Die Kosten des neuen Heizwerkes, das 850 Kilowatt hat, beliefen sich auf rund 15 Millionen Schilling, wovon das Land 2,1 Millionen Schilling übernommen hat. Vom Bund kamen 3,2 Millionen Schilling und von der EU 2,8 Millionen. 30 private Haushalte, Gewerbebetriebe und öffentliche Gebäude wie die Schule oder das Gemeindehaus sind an das Fernheizwerk angeschlossen. Ungefähr 1.000 Tonnen Waldhackgut und Sägenebenprodukte werden jährlich verheizt.

"Niederösterreich ist nun endgültig das Umweltbundesland Nummer eins. Wir haben jetzt schon fast die Gesamtleistung der Steiermark bei Biomasse-Energie mit 144 Megawatt erreicht", betonte Landesrat Franz Blochberger. Insgesamt seien in den letzten fünf Jahren rund zwei Milliarden Schilling in alternative Energien investiert
worden, wobei das Land mehr als eine halbe Milliarde Schilling an Förderungen zur Verfügung gestellt habe. Man dürfe auch nicht vergessen, daß in diesem Bereich hunderte Arbeitsplätze geschaffen werden können.

Auch in Zukunft werde man diesen Weg konsequent weitergehen:
"Heuer werden noch sieben weitere Fernheizwerke mit einer Gesamtleistung von mehr als 10 Megawatt und 20 kleine Biomasse-Fernheizwerke mit einer Leistung von je unter 100 Kilowatt entstehen. Das Land wird dafür 17,5 Millionen an Förderungen zur Verfügung stellen." Blochberger nannte auch sein ehrgeiziges Ziel bis 2010: "Wir wollen den Anteil der erneuerbaren Energie von derzeit 17 Prozent auf 25 Prozent steigern."

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