- 13.02.1998, 11:15:23
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- OTS0104
Vorzugszeugnis für NÖ Landwirtschaftsschulen
Über 600 Jugendliche als Meinungsforscher
St.Pölten (NLK) - Im Rahmen der Basis-Studie
"Motivengeschichte" der niederösterreichischen
landwirtschaftlichen Fachschulen haben mehr als 600 Schülerinnen
und Schüler des 2. Jahrganges über 1.000 Fünfzehnjährige befragt.
Das Ergebnis ist ein "Vorzugszeugnis" für die landwirtschaftlichen
Schulen. Knapp neunzig Prozent der befragten Jugendlichen
bewerteten die ausgewogene Kombination von Theorie- und
Praxisunterricht mit "gut" bis "sehr gut". Auch das neue modulare
Agrar-Schulsystem mit individuellen Ausbildungsschwerpunkten stößt
bei den Befragten auf Zustimmung. Und der Großteil der Teenager
attestiert den landwirtschaftlichen Fachschulen einen guten Ruf
und schreibt den Schulinternaten einen positiven Einfluß auf
Teamfähigkeit, Eigenständigkeit und Verantwortungsgefühl zu.
Gefragt wurde auch nach dem Image der Landwirtschaft. Rund drei
Viertel der Jugendlichen sind davon überzeugt, daß Bauern
unverzichtbar für Brauchtumspflege, Landschaftsgestaltung und
Nahrungsmittelversorgung sind.
"Diese wissenschaftlich fundierte Studie ist für uns besonders
wichtig, denn nur wenn die Schulen wissen, wie sie von außen
beurteilt werden, können sie ein schülergerechtes Bildungsangebot
erstellen und eine Imageverbesserung vornehmen", erklärte dazu der
Leiter der landwirtschaftlichen Schulabteilung beim Amt der NÖ
Landesregierung, Dipl.Ing. Peter Schawerda. Für Agrar-Landesrat
Franz Blochberger bedeuten die Ergebnisse einen klaren Auftrag,
den eingeschlagenen Weg fortzusetzen: "Besonders das große
Interesse und die zustimmende Haltung zum neuen modularen
Schulsystem beweisen, daß junge Menschen den Wert individueller
Ausbildungsschwerpunkte hoch zu schätzen wissen. Die Schulen
müssen sich aber auch in Zukunft um ein attraktives,
unverwechselbares und zukunftsorientiertes Ausbildungs-Profil
bemühen."
Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung
Pressestelle
Tel.: 02742/200/2180
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