HÖGER : BESCHÄFTIGUNG SICHERSTE GRUNDLAGE DES FRIEDENS

SPÖ-NÖ gedenkt in Schwechat der Ereignisse im Februar ‘34

St. Pölten (SPI) Wer es mit der Sicherheit in Österreich und Europa ernst meint, muß sich mit mit ganzer Kraft und vollem Einsatz für eine möglichst hohe Beschäftigung einsetzen und um jeden einzelnen Arbeitsplatz kämpfen. Die aus der Arbeitslosigkeit resultierende Not, das Elend und die Hoffnungslosigkeit sind die besten Wegbereiter der Radikalisierung und der Gewalt. Die Beschäftigung und die damit finanzierte soziale Sicherheit sind
die beste Grundlage des inneren wie äusseren Friedens. Diese
Lehren müssen wir aus dem Ereignissen des Februar ‘34 ziehen, erklärte der Landeshauptmannstv. Ernst Höger Donnerstag im Rahmen einer Gedenkfeier der niederösterreichischen Sozialdemokraten am Waldfriedhof Schwechat an die Februarkämpfe vor nunmehr 55 Jahren. "Nicht Militärbündnisse oder Rüstung bestimmen die Sicherheit Europas in Zukunft, sondern möglichst gleiche und hohe soziale Standards und eine größmögliche Beschäftigung. Deshalb müssen wir die EU auch zu einer Beschäftigungs- und Sozialunion machen", stellte Höger klar.

Mit dem Bürgerkrieg, dem Verbot der Sozialdemokratie und der Zerschlagung der freien Gewerkschaften wurde der jungen ersten Republik das Rückgrad gebrochen, der ‘grüne’ Faschismus wurde zum Wegbereiter des ‘braunen’ Faschismus, des Nationalsozialismus der letztendlich Europa in Schutt und Asche legte, erinnerte der Landeshauptmannstv. "Es ist das historische verdienst der Sozialdemokraten der ersten Stunden nach dem zweiten Weltkrieg,
daß sie nicht billigen Revanchismus suchten, sondern die Hände über die Gräben der Vergangenheit reichten und begannen, diese zweite Republik aufzubauen", betonte Höger. Gegenseitige Achtung, Dialog und Respekt sollten zu den Säulen der friedlichen Entwicklung der Republik werden, die zur fruchtbarsten Periode für die arbeitenden Menschen in der Österreichs wurde. "Die Basis dieses Entwicklung war und ist die Arbeit und die durch sie geschaffenen Wette. Die Geschichte unserer Heimat und unseres Kontinents muß uns Mahnung sein, für Bechäftigung zu kämpfen und damit Frieden zu sichern", schloß Höger.
(Schluß)nk/ns

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