Haltmeyer zu F: Persönliche Hetze und politische Totalopposition

Landesfeindliche Polemik ist kein Programm für Niederösterreich

Niederösterreich, 9.2.1998(NÖI) "Der F-Wahlauftakt in Wieselburg hat es einmal mehr bestätigt. Die gegenwärtige FPÖ
in Niederösterreich hat nichts mehr mit den Freiheitlichen zu
tun, für die ich jahrelang und an führender Stelle tätig war",
so Ing. Heinz Haltmeyer, ehemaliger stellvertretender
Landesobmann der F.****

"Früher war freiheitliche Politik vom Ringen um sachlich
bessere Lösungen, vom Formulieren von Zielen für die Zukunft
des Landes und von der Perspektive des politischen
Mitgestaltens geprägt. Jetzt wird nur mehr politische Hetze betrieben", so der nunmehrige VP-Kandidat.

"Wer den F-Wahlauftakt in Wieselburg mitverfolgt hat, muß endgültig erkennen, daß von den freiheitlichen Prinzipien heute nichts mehr übrig geblieben ist. An die Stelle sachlicher Lösungsvorschläge sind persönliche Hetzjagden getreten. Der Wahrheitsgehalt spielt, wenn es nur um augenblickliche Aufmerksamkeit geht, kaum mehr eine Rolle", so Haltmeyer.

An die Stelle der Ziele für die Zukunft seien Machtansprüche für die Partei getreten. Was im Land getan werden soll, ist mittlerweile für die F weniger wichtig, als ihre ständige Forderung nach mehr Funktionen, nach mehr Positionen und nach
mehr Macht für die F-Funktionäre. Haltmeyer weiter: "An die
Stelle politischer Mitgestaltung ist politische Totalopposition getreten. Wenn 'dagegen sein' zum wichtigsten Programmpunkt
einer Partei wird, haben Kompromißbereitschaft und
Verantwortung klarerweise keinen Platz mehr."

"Ich persönlich habe bekanntermaßen meine Konsequenzen
gezogen und diese F verlassen. Meinen Prinzipien werde ich
jedoch auch weiterhin treu bleiben. Persönliche Hetze und politische Totaloppositon sind kein Programm für
Niederösterreichs Zukunft", so Haltmeyer.

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