Therme Bad Pirawarth wird im Juni eröffnet

Im Endausbau 160 neue Arbeitsplätze

St.Pölten (NLK) - Das Kur- und Rehabilitationszentrum Bad
Pirawarth steht nach über drei Jahren Bauzeit nun endgültig vor der Fertigstellung. Weder die Baukosten von 320 Millionen
Schilling noch die veranschlagte Bauzeit wurden überschritten. Der Abschluß der Bautätigkeit im ehemaligen Kaiserlichen Kurbad erfolgt kommenden Mai, die offizielle Eröffnung des 250-Betten-Hauses ist für Juni angesetzt. In der Anfangsphase sollen 120 Mitarbeiter beschäftigt werden, im Vollbetrieb rechnet man mit 160 neuen Arbeitsplätzen, die vor allem der Region zugute kommen sollen. Als Kurort hat Bad Pirawarth eine alte Tradition. Bereits
im Jahr 1303 berichtet die Chronik über eine dort befindliche Badestube. Beliebt war die Quelle auch bei Erzherzogin Sophie, die neun Monate nach ihrer Kur im Jahr 1829 den späteren Kaiser Franz Joseph zur Welt brachte. Erst die Zerstörungen im Zuge der letzten Kriegswochen 1945 machten das Kurbad für Jahrzehnte unbrauchbar. Durch eine Probebohrung wurde schließlich vor wenigen Jahren eine neue Heilquelle erschlossen, deren Nutzung sich als lohnend versprach.

Seitens der Gemeinde erwartet sich Bürgermeister Walter Swoboda neben den Einnahmen aus Kurtaxe und Kommunalsteuer "eine
nachhaltige Belebung unserer Wirtschaft als Zulieferbetriebe". Der Obmann der Tourismusregion Weinviertel, Landtagsabgeordneter Georg Hoffinger, sieht in der Revitalisierung dieses Kurzentrums "einen weiteren sicheren Garanten für das Beibehalten des hohen touristischen Niveaus des Weinviertels". Generalunternehmer ist
die Porr AG, als Betreibergesellschaft fungiert die private Dr. Leebmann-Gruppe, die ähnliche Projekte bereits in Bad Radkersburg und Vigaun betreut.

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