An der Mutterberatung führt in NÖ kein Weg vorbei

Landesrat Wagner bei einer Arbeitstagung der Mutterberatung

St.Pölten (NLK) - Heute präsentierte die NÖ Mutterberatung die Ergebnisse von Studien zu einer Neuorientierung dieser Landeseinrichtung, die ein Instrument der flächendeckenden und kostenlosen Prophylaxe darstellt. In einer Fragebogenerhebung, die sich an über 4.000 Familien und über 1.000 Ärzte, Gesundheitsexperten etc. richtete, äußerten sich an die 90 Prozent der Familien und außenstehenden Experten äußerst positiv über die Sinnhaftigkeit dieser Institution.

Landesrat Ewald Wagner zeigte sich in diesem Zusammenhang sehr zufrieden, daß das im Vorjahr drohende Aus für die fahrende Mutterberatung in NÖ noch abgewendet werden konnte. Geld dürfe nicht darüber entscheiden, ob eine Familie zum Arzt gehe und den Mutter-Kind-Paß ausfülle.

"Das Klima für das Kind im Land muß verbessert werden", so der Landesrat weiter. Nach Vorliegen dieser Ergebnisse führe kein Weg vorbei an der Mutterberatung, wenngleich auch klar sein müsse, daß sich die zur Verfügung stehenden Mittel nach dem Kriterium des tatsächlichen Bedarfs zu richten hätten. Bedarfsgerecht hieße in diesem Fall auch, die Kinder nicht nur "zu wiegen und zu messen", sondern auch das familiäre Umfeld zu prüfen.

Abschließend dankte der Landesrat allen an der Neuorientierung der Mutterberatung mitwirkenden Personen und Institutionen. Auch
die bundesweit gefundene Lösung bei der Familienförderung sei dahingehend sehr positiv zu bewerten, daß mehr Geld in die Haushaltskasse gelange.

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