- 30.01.1998, 10:58:17
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An der Mutterberatung führt in NÖ kein Weg vorbei
Landesrat Wagner bei einer Arbeitstagung der Mutterberatung
St.Pölten (NLK) - Heute präsentierte die NÖ Mutterberatung die
Ergebnisse von Studien zu einer Neuorientierung dieser
Landeseinrichtung, die ein Instrument der flächendeckenden und
kostenlosen Prophylaxe darstellt. In einer Fragebogenerhebung, die
sich an über 4.000 Familien und über 1.000 Ärzte,
Gesundheitsexperten etc. richtete, äußerten sich an die 90 Prozent
der Familien und außenstehenden Experten äußerst positiv über die
Sinnhaftigkeit dieser Institution.
Landesrat Ewald Wagner zeigte sich in diesem Zusammenhang sehr
zufrieden, daß das im Vorjahr drohende Aus für die fahrende
Mutterberatung in NÖ noch abgewendet werden konnte. Geld dürfe
nicht darüber entscheiden, ob eine Familie zum Arzt gehe und den
Mutter-Kind-Paß ausfülle.
"Das Klima für das Kind im Land muß verbessert werden", so der
Landesrat weiter. Nach Vorliegen dieser Ergebnisse führe kein Weg
vorbei an der Mutterberatung, wenngleich auch klar sein müsse, daß
sich die zur Verfügung stehenden Mittel nach dem Kriterium des
tatsächlichen Bedarfs zu richten hätten. Bedarfsgerecht hieße in
diesem Fall auch, die Kinder nicht nur "zu wiegen und zu messen",
sondern auch das familiäre Umfeld zu prüfen.
Abschließend dankte der Landesrat allen an der Neuorientierung
der Mutterberatung mitwirkenden Personen und Institutionen. Auch
die bundesweit gefundene Lösung bei der Familienförderung sei
dahingehend sehr positiv zu bewerten, daß mehr Geld in die
Haushaltskasse gelange.
Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung
Pressestelle
Tel.: 02742/200/2312
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