- 30.01.1998, 10:01:20
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- OTS0058
ARBÖ: Bessere Förderung für Elektroautos in Wien
Wien (ARBÖ) - Seit 1. Jänner 1998 hat Wien die Förderung von
Elektrofahrzeugen auf das Doppelte erhöht. Beim Kauf eines Autos,
Fahr- oder Zweirades mit Elektroantrieb erhält man nun generell 20
Prozent des Kaufpreises (exklusive Mehrwertsteuer) vom Land Wien
refundiert. Bisher waren dies 10 Prozent bei einem Elektroauto,
3000 Schilling beim Erwerb eines Elektro-Kraftrades und 2000
Schilling für ein Elektrofahrrad.
Unverändert fördert auch das Bundesland Oberösterreich den
Erwerb eines Elektroautos mit 15 Prozent des Kaufpreises (maximal
20.000 Schilling). Neu hingegen ist, daß nun in Oberösterreich
auch Elektrofahrräder mit 2000 Schilling gefördert werden. Keine
Förderung mehr gibt’s hingegen in Kärnten (bisher 8000 Schilling
für ein E-Auto).
Egal, wo man in Österreich wohnt: Beim Kauf eines E-Autos muß
keine Normverbrauchsabgabe (NoVA) bezahlt werden und auch die
Mehrwertsteuer reduziert sich von 20 auf 12 Prozent. Außerdem
entfällt für E-Auto-Besitzer die Kfz-Steuer (motorbezogene
Versicherungssteuer).
ARBÖ-Cheftechniker Dipl.-Ing. Diether Wlaka: "Autos mit
Elektroantrieb können zur Schadstoffreduktion in unseren Städten
beitragen - sofern sie nicht als zusätzlicher Zweitwagen
angeschafft werden und so die Parkplatzprobleme vermehren. Vor
allem im innerstädtischen Lieferverkehr sind E-Autos eine
überlegenswerte Alternative, die auch zunehmend von der
Autoindustrie - wenn auch noch in bescheidenem Rahmen - angeboten
wird."
Für die Inanspruchnahme der Förderung gibt es eigene Formulare,
die meist bei den E-Auto-Händlern aufliegen. Diese sind zusammen
mit Rechnung und Kopie des Zulassungsscheins bei der für den
Wohnsitz zuständigen Landesregierung einzureichen.
Rückfragehinweis: ARBÖ Presse
(01) 891 21/244 oder 280
e-mail: [email protected]
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