ARBÖ: Bessere Förderung für Elektroautos in Wien

Wien (ARBÖ) - Seit 1. Jänner 1998 hat Wien die Förderung von Elektrofahrzeugen auf das Doppelte erhöht. Beim Kauf eines Autos, Fahr- oder Zweirades mit Elektroantrieb erhält man nun generell 20 Prozent des Kaufpreises (exklusive Mehrwertsteuer) vom Land Wien refundiert. Bisher waren dies 10 Prozent bei einem Elektroauto,
3000 Schilling beim Erwerb eines Elektro-Kraftrades und 2000 Schilling für ein Elektrofahrrad.

Unverändert fördert auch das Bundesland Oberösterreich den Erwerb eines Elektroautos mit 15 Prozent des Kaufpreises (maximal 20.000 Schilling). Neu hingegen ist, daß nun in Oberösterreich auch Elektrofahrräder mit 2000 Schilling gefördert werden. Keine Förderung mehr gibt’s hingegen in Kärnten (bisher 8000 Schilling für ein E-Auto).

Egal, wo man in Österreich wohnt: Beim Kauf eines E-Autos muß keine Normverbrauchsabgabe (NoVA) bezahlt werden und auch die Mehrwertsteuer reduziert sich von 20 auf 12 Prozent. Außerdem entfällt für E-Auto-Besitzer die Kfz-Steuer (motorbezogene Versicherungssteuer).

ARBÖ-Cheftechniker Dipl.-Ing. Diether Wlaka: "Autos mit Elektroantrieb können zur Schadstoffreduktion in unseren Städten beitragen - sofern sie nicht als zusätzlicher Zweitwagen angeschafft werden und so die Parkplatzprobleme vermehren. Vor
allem im innerstädtischen Lieferverkehr sind E-Autos eine überlegenswerte Alternative, die auch zunehmend von der Autoindustrie - wenn auch noch in bescheidenem Rahmen - angeboten wird."

Für die Inanspruchnahme der Förderung gibt es eigene Formulare, die meist bei den E-Auto-Händlern aufliegen. Diese sind zusammen mit Rechnung und Kopie des Zulassungsscheins bei der für den Wohnsitz zuständigen Landesregierung einzureichen.

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