DAXBÖCK : GEMEINSAMER KAMPF UM ÖSPAG MIT ERNST HÖGER

ÖSPAG nicht Beispiel für Versagen, sondern für Frechheit der ÖVP

St. Pölten (SPI) Schon bei den ersten Anzeichen von Problemen mit der ÖSPAG in Wilhelmsburg war Ernst Höger zur Stelle und hat in den folgenden Wochen gemeinsam mit AK-Präsidenten Josef Staudinger und Unterstützung durch den ÖGB alles nur mögliche versucht, den Standort Wilhelmsburg abzusichern und durch ein MBO den Traditionsbetrieb abzusichern. Obwohl alle Weichen bereits gestellt waren, sämtliche Förderungsschienen des Bundes, des Landes und die volle Unterstützung der Gemeinde klar war, kam letztendlich nach wochenlangen Verzögerungen das Nein aus der Schweiz. Die ÖSPAG ist kein Beispiel für ein Versagen Högers, sondern für seine Ehrlichkeit im Kampf um jeden Arbeitsplatz, der manchmal auch verloren werden kann, stellte Freitag der Wilhelmsburger Bürgermeister Walter Daxböck klar. "Die ÖSPAG ist vielmehr ein Beispiel für die bodenlose Frechheit Strassers und
der ÖVP und wir verwehren uns kategorisch dagegen, daß der jener Ernst Höger, der sich so engagiert für uns eingesetzt hat, nun auf so widerliche Art dafür verunglimpft wird", unterstrich Daxböck.

Während sich andere nur bestellte Siege abholen und sofort
zur Seite blicken, wenn Probleme drohen - die arbeitenden Menschen also eiskalt im Stich lassen -, stellt sich Ernst Höger den Problemen und stets auf die Seite der Arbeitnehmer, erinnerte der Wilhelmsburger Bürgermeister. "Die Sozialdemokratie ist die
einzige Partei in Niederösterreich, für die der Kampf um Arbeitsplätze und gegen die soziale Kälte in diesem Land nicht nur Wahlslogan ist, sondern zentrale politische Zielsetzung. Und es
ist gut zu wissen, daß es starke und verläßliche Partner gibt", hob Daxböck hervor. "Den Landeshauptmannstv. für Konzernentscheidungen in der Schweiz schuldig werden zu lassen und ihm leere Versprechungen zu unterstellen, ja das Leid der Betroffenen zynisch zur Wahlkampfmunition gegen jenen zu machen,
der sich ohne Angst vor einer Niederlage voll eingesetzt hat, ist
in Wahrheit eine menschliche Niederlage für jene, die so etwas aushecken, aber auch für jene, dieses Aushecken gutieren", so Daxböck.

Wilhelmurg verwahrt sich jedenfalls schärfstens dagegen, in diesem schmutzigen Spiel mit menschlichen Schicksalen als Waffe gegen den engagiertesten Arbeitnehmervertreter des Landes
eingesetzt zu werden, schloß der Bürgermeister.
(Schluß)nk/ns

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