ARBÖ: Die Ursachen des Schneechaos auf der A21 - und wie es zu vermeiden wäre

Wien (ARBÖ) - Die Ursachen des Verkehrschaos in der vergangenen Nacht auf der Wiener Außenringautobahn sind folgende:

- Die mangelhafte Winterausrüstung vieler Transit-Lkw,

speziell aus dem Osten,
- die langsame Schneeräumung durch die Autobahnmeisterei,
- die unzureichende Information und Warnung der Autofahrer sowie
- das offensichtliche Fehlen eines Einsatzplanes

der Exekutive für solche Notfälle.

Diese Gründe haben sich nicht nur aus den zahlreichen Anrufen
im ARBÖ-Informationsdienst, sondern auch in etlichen,
telefonischen Stellungnahmen direkt Betroffener auf der A21
ergeben.

"Ostösterreich sollte daher bei der Bewältigung solcher Schneeprobleme von dem Westen Österreichs lernen", verlangt der Chef des ARBÖ-Informationsdienstes Herbert Hübner. Denn dort hat man starke Schneefälle viel besser im Griff.

Konkret fordert der ARBÖ folgende Maßnahmen um in Zukunft solch chaotische Zustände wie in der letzten Nacht auf der Wiener Außenringautobahn zu vermeiden:

- Radiodurchsagen über Autobahnsperren oder Kettenpflichten
sollten mehrsprachig erfolgen. Vor allem Lkw-Fahrer aus östlichen Ländern sind mit ihren Deutschkenntnissen bei solchen Warnungen schnell überfordert.

- Rechtzeitige, gut sichtbare Hinweise auf Autobahnsperren oder Kettenpflicht. Diese Warnungen müssen schon frühzeitig (beispielsweise auf der A3 oder der A4) erfolgen um Ausweichrouten zielgerecht anfahren zu können.

- Aufbau eines Informations- und Leitsystems mit Wechselverkehrszeichen und Hinweisschildern im hochrangigen Straßennetz.

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