Knotzer: Soziale Treffsicherheit im Wohnbau verstärken

Ständige Lobhudelei Mosers ändert nichts an neuen Anforderungen

St. Pölten, (SPI) - "Auch wenn sich VP-Labg. Moser - wie auch gestern - jedes Monat mit nahezu wortgleichen Belobigungen zum niederösterreichischen Wohnbau zu Wort meldet, ändert dies nichts an der Tatsache, daß die soziale Treffsicherheit im NÖ Wohnbau dringendst an die neuen Anforderungen angepaßt werden muß. Obwohl ein entsprechender Antrag der Sozialdemokraten durch eine VP/LIF-Mehrheit abgelehnt wurde, rücken wir nicht von unseren Forderungen nach der Einführung einer eigenen Förderungsstufe für Großfamilien, einer Verbesserung der Förderqualität im großvolumigen Sanierungsbereich sowie einer Valorisierung der Einkommenshöhen für den Bezug der Superförderung, welche seit dem Jahr 1993 gleichgeblieben sind, ab", stellt der Wohnbausprecher
der NÖ Sozialdemokraten, SP-Labg. Fritz Knotzer, heute fest.****

So war beispielsweise die ablehnende Haltung der VP/LIF-Mehrheit
zu einem SP-Antrag betreffend einer besseren Förderung für energiesparenden Wohnbau offenbar auch nur reine Taktik - denn die SP-Vorschläge sind fast unverändert in das von Landesrat Freibauer nun als Eigenleistung angepriesene "ÖKO-Eigenheimförderungsmodell" eingeflossen. Als Vorbild das sogenannte "3-Liter-Sparauto",
bleibt die dezidierte Forderung, daß ökologische Maßnahmen in allen Förderungsmodellen stärker aufgenommen bzw. berücksichtigt werden sollen, um auch eine Reduktion der laufenden Betriebskosten eines Hauses zu erreichen, jedoch weiter bestehen. "Die Sozialdemokraten werden jedenfalls weiter eine zeitgerechte und familiengerechte Wohnbaupolitik verfolgen, welche nicht nur sozialpolitische, sondern auch wirtschaftspolitische Zielsetzungen verfolgt", so Knotzer abschließend.
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