• 20.01.1998, 11:28:40
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ARBÖ fordert ein erweitertes Wochenend-Lkw-Fahrverbot auch in den Semesterferien

Wien (ARBÖ) - Alle Jahre wieder das gewohnte Bild: Mit dem
Beginn der Semesterferien in Ostösterreich wälzen sich wieder
endlos lange Autoschlangen über Österreichs Straßen in die
Skigebiete. Dazu gibt es noch jede Menge Schwerverkehr, denn am
Samstag, dem Tag des traditionellen "Urlauberschichtwechsel"
beginnt das Wochenendfahrverbot für Lkw erst um 15 Uhr.

Um den Winterurlaubsverkehr zu entlasten, fordert daher der
ARBÖ eine Ausweitung des sommerlichen Lkw-Wochenendfahrverbotes
auch auf die Semester- und Osterferien. "Eine Maßnahme die sich in
der Zeit der Sommerferien sehr bewährt hat, und nun auch den
Winterurlaubern zugute kommen sollte", so ARBÖ-Technik-Chef Dipl.
Ing. Diether Wlaka.

Bekanntlich gilt für Lkw und Sattelkraftfahrzeuge über 7,5
Tonnen in den Monaten Juli und August ein Wochenendfahrverbot von
Samstag 8 Uhr früh bis Sonntag 22 Uhr auf besonders stark
frequentierten Fernreisestrecken. Während der restlichen Zeit des
Jahres dürfen Schwerfahrzeuge an Samstagen bis 15 Uhr unterwegs
sein.

"Eine Ausweitung dieses sommerlichen Wochenendfahrverbotes auf
die Zeit der Semester- und Osterferien würde die Verkehrssituation
zum samstäglichen Urlauberwechsel entscheidend entspannen", ist
Wlaka überzeugt. Die Termine der Semsterferien 1998: 31. 1 bis
7.2. (W und NÖ), 7.2. bis 14.2. (T, Vbg., Ktn., Bgl., Sbg.), 14.2.
bis 21.2. (OÖ, Stmk.) Die Osterferien sind vom 4.4. bis zum 14.4.

Das verlängerte Lkw-Samstag-Fahrverbot wurde erstmals im Sommer
1993 eingeführt und die Erfahrungen in den vergangenen Jahren
waren äußerst positiv, stellt der ARBÖ fest. Da gerade der Lkw-
Anteil am Unfallgeschehen besonders hoch ist und die Lkw-Unfälle
für Pkw-Insassen besonders folgenschwer sind, trägt diese Maßnahme
nicht nur zur Stauvermeidung, sondern auch zu einer Hebung der
Verkehrssicherheit bei.

Die von diesem Fahrverbot betroffenen Strecken sind: A1, A4,
A10, A 12, A 13 sowie kleine Anschlußstrecken, dazu die
Verlängerung der B 312 und die Ausweichrouten B 177, B 181 und B
314.

Rückfragehinweis: ARBÖ Presse

(01) 891 21/244 oder 280
e-mail: presse@arboe.or.at

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