STROBL: AHNUNGSLOSIGKEIT DER FPÖ TREIBT BLÜTEN

Wien (ÖVP-Klub) - Erheitert reagierte der Bildungssprecher
der Wiener Volkspartei, GR Prof. Walter Strobl, auf die ausge-prägte Leseschwäche von FPÖ-Gemeinderätin Schwarz-Klement. Nach Strobls Ansicht besteht ein erhöhter sonderpädagogischer För-derbedarf. "Wer im Zusammenhang mit dem Gemeinderatsbeschluß
über ein Abkommen zwischen Bund und Stadt Wien bezüglich der gegenseitigen Nutzung von Schulräumen so viel Unsinn von sich
gibt, hat entweder nichts verstanden oder hält sich für beson-ders schlau", erklärte Strobl. "Da die FPÖ in Bildungsfragen
total abgetreten ist, versucht sie nun offenbar, durch Nonsen-se-Meldungen auf sich aufmerksam zu machen." *****

Im genannten Vertrag zwischen dem Bund und der Stadt Wien wird
eine genaue Analyse über die schulische Versorgung des 22. Be-zirken vorgenommen. Als völligen Unsinn bezeichnete Strobl die FPÖ-Aussage, wonach dadurch alle Schulen in den dort an einem AHS-Standort laufenden Schulversuch einbezogen werden sollten. "Schulversuche können nur im Kollegium Stadtschulrates be-schlossen werden, niemals aber im Gemeinderatsausschuß", zeigte sich Strobl entsetzt über das Ausmaß der Unwissenheit innerhalb der FPÖ.

Der ganze Vorgang mache einmal mehr deutlich, daß die FPÖ auch nicht den geringsten Ansatz von konkreten Vorstellungen für
neue bildungspolitische Ideen oder Lösungen im städtischen Raum besitze.

Strobl bekräftigte die ÖVP-Grundsätze zur Wiener Bildungspoli-tik: Die ÖVP hat mit ihrem Schulmodell der "Kooperationsschule ORG-HS" mit differenzierter Begabungsförderung das Ideenmodell
der SPÖ in der Frage der Schulentwicklung in Wien durchbrochen. Dieser Schulversuch wird 1998/99 in Wien starten. Dazu wurden
von der ÖVP sehr genaue Spielregeln für neue regionale Schul-versuche ausgearbeitet und durchgesetzt:

Sicherstellung der Vielfalt im Schulangebot
Kostenneutralität
Freiwilligkeit und Zweidrittelmehrheit

"Diese Spielregeln gilt es nun einzuhalten", erklärte Strobl, "dafür wird sich die ÖVP auch weiterhin einsetzen. Flächen-deckende Gesamtschulmodelle sind damit undenkbar geworden. Es
bleibt daher den intellektuellen Irrungen der Wiener FPÖ vor-behalten, aus den dargestellten Ereignissen abzuleiten, daß die ÖVP die flächendeckende Ausweitung von Gesamtschulmodellen un-terstütze. Vielmehr ist es der ÖVP gelungen, die Vielfalt im Schulangebot zu erweitern und durchzusetzen."

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