• 07.01.1998, 13:50:05
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  • OTS0101

Vogt: Bergbauernvereinigung unterstützt Einwendungskampagne

Schwarzböck soll Stellung beziehen

Wien (OTS) - Maria Vogt, Obfrau der Österreichischen
Bergbauernvereinigung: "Viele Bauern sind durch die rücksichtslose
Vorgangsweise des US-Saatgutmultis Pioneer schwer verärgert und
überlegen bereits einen Boykott von Pioneer Produkten. Während
ökologische Risiken von transgenem Mais nach wie vor ungeklärt sind,
werden Monokulturen und industrialisierte Intensivlandwirtschaft
eindeutig begünstigt. Ministerin Prammer ist aufgerufen, Pioneers
Freisetzungsambitionen eine klare Absage zu erteilen."

Vogt fordert den Präsidenten der Präsidentenkonferenz der
Landwirtschaftskammern, Rudolf Schwarzböck, auf, zu den geplanten
Freisetzungsversuchen von Pioneer Stellung zu beziehen. Während die
Landeshauptleute von Oberösterreich, Niederösterreich und Burgenland
Freisetzungen von Pioneers Gentech-Mais klare Absagen erteilt haben,
war vom obersten Bauernvertreter Schwarzböck dazu bislang rein gar
nichts zu hören. Die Obfrau der Bergbauernvereinigung ruft Bäuerinnen
und Bauern dazu auf, von ihrem Recht Gebrauch zu machen, den
Freisetzungsantrag von Pioneer zu beeinspruchen und keine Felder für
Versuche mit Gentech-Mais zur Verfügung zu stellen.

Einspruchformulare können bei der ÖBV und der Arge Biolandbau
angefordert werden.

Rückfragehinweis: Elisabeth Baumhöfer (ÖBV)
Tel.: 0664-2427450
Lothar Greger (Arge Biolandbau)
Tel.: 01/4037050/23

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS

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