• 07.01.1998, 11:38:20
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VOTRUBA : KLARES NEIN ZU GENMAIS AUS KONSUMENTENSICHT

NÖ vor Zukunft als landwirtschaftliches Genlabor schützen

St. Pölten (SPI) Wir müssen Niederösterreich vor einer
Zukunft als landwirtschaftliches Genlabor schützen, denn niemand
weiß heute, wie sich die genmanipulierten Pflanzen auf die
Gesundheit der Menschen auswirken und welche möglichen Folgen für
die umliegende Landwirtschaft aus dem Freisetzungsversuch
resultieren können. Die Freisetzung des Genmaises in
Niederösterreich ist daher aus Konsumentensicht klar abzulehnen,
stellte Mittwoch Konsumentenschutzlandesrätin Traude Votruba klar.
"Über 260.000 Niederösterreicher haben das Gentechnikvolksbegehren
unterschrieben und damit ihren Bedenken einen klaren Ausdruck
verliehen. Jetzt geht es darum, dem Willen dieser Hunderttausenden
allein in Niederösterreich zum Durchbruch zu verhelfen", stellte
Votruba klar.

Votruba, die auch selbst das Gentechnikvolksbegehren mit
ihrer Unterschrift unterstützt hatte, merkte in diesem
Zusammenhang allerdings an, daß "es dabei nicht genügen wird,
Appelle an den Bund zu richten und die eigene Aktivität auf das
Beteuern einer rigorosen Ablehnung zu beschränken, wie es die ÖVP
praktiziert". Da die NÖVP das Gentechnikvolksbegehren nicht
unterstützt hat - ebensowenig wie das Frauenvolksbegehren - bleibt
zu fürchten, daß "die hunderttausenden Unterschriften allein in
Niederösterreich noch immer nicht ausgereicht haben, um auch die
ÖVP zu mobilisieren. Und die Polemik eines Herrn Strasser wird
nicht genügen, um den globalen Vormarsch des Anbaus
genmanipulierter Lebensmittel vor Niederösterreichs Grenzen zu
stoppen", schloß Votruba.
(Schluß)nk/ns

Rückfragehinweis: Landtagsklub der SPÖ NÖ

Tel: 02742/200

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