• 05.01.1998, 15:00:35
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  • OTS0099

Debut des Ford DIATA mit hoher Kilometerleistung auf der Automobilaustellung in Detroit

Detroit (ots-PRNewswire) - Heute wurde auf der nordamerikanischen
internationalen Automobilausstellung der Ford P2000 DIATA aus dem
Hause Ford ein revolutionärer Prototyp unter den Familienautos, der
auf 100 km nur ca 3,7 l Kraftstoff verbraucht, vorgestellt.

Der neueste P2000 - mit dem völlig neuen Ford-Alu-Motor mit 1,2
Litern Hubraum, dem DIATA mit Kompressionszündung und
Direkteinspritzung - stellt einen gigantischen Fortschritt auf dem
Weg zur Herstellung von leichten, umweltfreundlichen Fahrzeugen mit
hervorragenden Werten in puncto Wirtschaftlichkeit und
Schadstoffausstoß, dar.

Der P2000 der nächsten Generation wird ein mittelgroßes Fahrzeug,
etwa von der Größe des heutigen Taurus. Aber er wird ungefähr 40
Prozent weniger wiegen, also ca. 900 kg. Der technisch
hochentwickelte DIATA-Motor ist für den P2000 maßgeschneidert, könnte
jedoch auch in die meisten Ford-Kleinwagen eingebaut werden.

"Was Ford von der Konkurrenz abhebt, ist das oberste Ziel,
Fahrzeuge in großen Mengen und zu vernünftigen Kosten zu produzieren,
ohne daß dies zu Lasten von Komfort, Leistung, Sicherheit und anderen
Kundeninteressen geht", sagte der Vorsitzende von Ford Automotive
Operations, Jac Nasser. "Wir beabsichtigen, unseren Kunden genau die
Art von Fahrzeug anzubieten, die sie wünschen, und zwar unter
bedeutender Reduzierung der umweltschädlichen Auswirkungen."

Der DIATA Motor wird als Direkteinspritzer mit den niedrigsten
Emissionswerten und der höchsten Leistungsdichte betrachtet, der
jemals in der Geschichte der Automobilindustrie entwickelt worden
ist.

Der DIATA ist effizient genug, um bereits für sich allein als
bahnbrechend angesehen zu werden, aber er ist auch eine
Schlüsselkomponente für das technisch hochentwickelte
Hybridantriebssystem von Ford. Und er ist ein Durchbruch auf dem Weg
zu zukünftigen Fahrzeuggenerationen.

Ziel des P2000-Programms ist die Entwicklung eines
Mittelklassewagens, der 40 Prozent weniger wiegt als die heutigen
Fahrzeuge, mit einem dreifach höheren Kraftstoffnutzungsgrad im
Vergleich zu den heutigen Familienlimousinen und mit sehr niedrigen
Emissionen - wobei außerdem den Kundenerwartungen in puncto
Sicherheit, Leistung, Lebensdauer, Komfort und Erschwinglichkeit
entsprochen werden soll.

"Wir sind der Meinung, daß das P2000-Programm in der
Automobilindustrie führend ist, weil es alle notwendigen Attribute
eines umweltverträglichen Produkts kombiniert, das vom Kunden auch
tatsächlich akzeptiert werden kann," sagte Nasser. "Im Laufe dieses
Jahres werden wir mit der Fertigstellung des elektrischen
Hybridmotors für den P2000 einen weiteren wichtigen Meilenstein
erreichen. Und um das Jahr 2000 werden wir eine betriebsfähige
Brennstoffzelle haben."

Der innovative DIATA-Motor nimmt die Herausforderungen an

DIATA steht für Direct Injection, Aluminium, Through-bolt Assembly
(Direkteinspritzung, Aluminium, Montage mit durchgehenden Bolzen).
Diese drei Merkmale sind die Lösung für die wichtigsten Probleme, die
mit der Entwicklung eines sauberen, wirtschaftlichen und leichten
Motors verbunden sind.

"Ein Aluminiummotor bietet uns Leistung, Effizienz und niedrigen
Schadstoffausstoß in einem", sagte Rich Belaire, technischer
Gruppenleiter im Ford Forschungslabor, der an der Entwicklung des
Motors beteiligt war. "Mit den 16 Zoll starken 'durchgehenden Bolzen'
vom Zylinderkopf durch den Motorblock zu einer einzigartigen
Auflageplatte anstelle der konventionellen Kurzbolzen entsteht eine
effektivere Kompression im Motor. Dies minimiert Verwerfungen,
verstärkt die Festigkeit in großem Umfang und gibt gleichzeitig mehr
Raum für den Kühlmittelfluß durch den Motorblock zur Reduktion der
Wärmeentwicklung."

Zusammen mit einem technisch hochentwickelten, höchst flexiblen,
gemeinsamen Benzindirekteinspritzsystem hat der DIATA-Motor einen
Wärmewirkungsgrad von über 40 und sorgt damit für die Leistung und
die Feinabstimmung, die von heutigen Mittelklassewagen verlangt
werden.

Systemorientierte Vorgehensweise - der Schlüssel zum Erfolg des
P2000

Ford hat über 20.000 Arbeitsstunden in die
Computer-Modellentwicklung des P2000 gesteckt. Vermutlich handelt es
sich dabei um die aufwendigste Computeranwendung, die jemals für ein
Versuchsfahrzeug eingesetzt wurde.

"Von Anfang an haben wir uns auf eine systemorientierte
Vorgehensweise konzentriert - und wir haben einen erstklassigen Motor
konstruiert und den Einsatz von Leichtbaumaterialien optimiert",
sagte Ross Witschonke, Ford-Direktor des Programms 'Partnership for a
New Generation of Vehicles' (PNGV) (Partnerschaft für eine neue
Fahrzeugeneration), ein Gemeinschaftsprojekt der amerikanischen
Automobilhersteller, der amerikanischen Bundesregierung und anderen
Teilnehmern zur Produktion von kraftstoffsparenden revolutionären
Fahrzeugen.

Jedes Bauteil des P2000 wurde im Hinblick auf Gewichteinsparung
konzipiert, ohne Abstriche an Sicherheit, Festigkeit,
Fahreigenschaften und Lebensdauer. Die Ingenieure optimierten
ebenfalls die Gewichtseinsparung auf der nächsten Ebene. So könnten
z.B. bei leichteren Fahrzeugen kleinere Federn und Stoßdämpfer
verwendet werden.

Die für den P2000 verwendeten Leichtbaumaterialien umfassen
Aluminium - den Hauptbestandteil für die Karosserie und den Motor -
Kohlefasern, Magnesium sowie Titan. Die heutigen
Mittelklassefahrzeuge enthalten über 900 kg Stahl und andere
eisenhaltigen Stoffe, gegenüber einem Anteil von ungefähr 226 kg beim
P2000.

Hybridantriebssysteme und Brennstoffzellen - eine Option für die
Zukunft

Mit dem DIATA-Motor als Basis für die nächste Generation der
Hybridfahrzeuge P2000, die voraussichtlich im Frühjahr fertiggestellt
sein wird, entwickeln unsere Ingenieure ein
Niedrigenergie-Speichersystem, bei dem eine kleine,
hochleistungsfähige Batterie zum Einsatz kommt, die nach dem
Abbremsen oder aus dem Stand für einen schnellen Neustart des Motors
sorgt.

Der nächste Prototyp, ein Wasserstoff-Forschungsfahrzeug mit
Brennstoffzelle, hat einen Elektromotor, der mit flüssigem oder
komprimiertem Wasserstoff und Luftsauerstoff zur Erzeugung von Strom
betrieben wird. Die Emissionen liegen bei Null, und die Notwendigkeit
von schweren Batterien entfällt.

Als Zwischenschritt haben Ford, das amerikanische
Energieministerium und die Firma International Fuel Cells of
Connecticut im Oktober eine bahnbrechende wasserstoff-betriebene
Brennstoffzelle mit Protonen-Austausch-Membran angekündigt, so daß
die Notwendigkeit eines Kompressors entfällt. Die kanadische
Regierung hat außerdem mit Ballard Power Systems aus Vancouver,
British Columbia, einen Vertrag über die Herstellung einer
Brennstoffzelle für ein Ford P2000-Testfahrzeug geschlossen.

"Das Brennstoffzellen-Fahrzeug mit Wasserstoffdirektbetrieb gibt
uns Anlaß zu großen Hoffnungen auf unserem Weg zum Einsatz
erneuerbarer Energiequellen", sagte Nasser. "Allerdings sehen wir uns
noch wichtigen Problemen in puncto Erschwinglichkeit und
Energiespeicherung sowie bei der Schaffung einer Infrastruktur zum
Nachtanken von Wasserstoff gegenüber."

Das Projekt P2000 steht in Verbindung mit Fords Beteiligung am
Programm Partnerschaft für eine neue Fahrzeuggeneration (PNGV). PNGV
ist ein Gemeinschaftsprojekt der amerikanischen Automobilhersteller,
der amerikanischen Bundesregierung und anderer Teilnehmer mit dem
Ziel, bahnbrechende Kraftstoffeinsparungen zu erzielen.

Sechzig Zulieferer sind direkt am P2000 beteiligt, zusammen mit
über 100 zweit- und drittrangigen Zulieferern. Die meisten der
größeren nordamerikanischen Aluminiumgesellschaften wirken mit,
ebenso die wichtigsten Motorenbauer.

Pressemitteilungen und Fotos von Ford News sind erhältlich im
Internet unter der Ford News Service-Adresse (http://media.ford.com).
Fotos mit hoher Auflösung können kostenlos aus dem Internet oder von
der Wieck Photo DataBase (001-972-392-0888) abgeholt werden

ots Originaltext: Ford Motor Company
Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de

Rückfragen bitte an:
Ford Motor Company
Terry Bresnihan, Tel.: 001-313-337-2456 oder
Sara Tatchio, Tel.: 001-313-322-7998

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PRN/OTS-PRNEWSWIRE

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