Bauer: Zeit für eine rasche österreichische Energielösung nutzen

Kein weiterer Auslandsausverkauf österreichischer Energieinteressen

St. Pölten, (SPI) - "Der ESTAG-Deal und somit der Verkauf der steirischen Anteile an den französischen Atomenergiekonzern Elictricite de France, gegen den ich wiederholt protestiert habe, soll, so bedauerlich dieser Verkauf im Sinne einer wirklich umfassenden österreichischen Lösung ist, ein Einzelfall bleiben. Nun ist wirklich Eile angesagt und die nächsten Monate müssen dazu genutzt werden, eine Neuordnung der österreichischen Energiewirtschaft im Sinne einer österreichischen Lösung durchzuführen. Aus strategischen Überlegungen ist eine österreichische Energieholding für die Standortqualität und die Konkurrenzfähigkeit sicher von Vorteil und könnte die Eigenständigkeit österreichischer Energiepolitik sichern", stellt der Klubobmann der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Dr. Hannes Bauer, fest.****

"Dieser Geschäftsfall zeigt, wie dringend notwendig eine rasche politische und wirtschaftliche Akkordierung im Bereich der Energiewirtschaft ist und welche große Bedeutung die Schaffung entsprechender Rahmenbedingungen für wichtige und angestrebte österreichische Lösungen hat. Die einzelnen Landesgesellschaften müssen hier zweifellos über ihre Schatten springen - jedoch jede weitere Verzögerung könnte weitere negative Auswirkungen nach sich ziehen. Nicht nur stellt sich Österreichs ökologischer Weg der Konzentration auf saubere und erneuerbare Energien in Frage, auch gingen mit einem weiteren Ausverkauf die strategischen Steuerungsmöglichkeiten an einer spezifisch österreichischen Energiepolitik verloren. Nun muß man wirklich auf das "Österreichbewußtsein" der Verantwortlichen appellieren und es gilt nun in den nächsten Monaten, eine gesamtstaatliche Konzeption doch noch zu verwirklichen", so Bauer abschließend.
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