• 30.12.1997, 08:38:32
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  • OTS0026

Mehr als die Hälfte aller Fahrzeuge mit Mängeln

Pröll: Überprüfung an Grenzen wird fortgesetzt

St.Pölten (NLK) - "Die Überprüfung der Kraftfahrzeuge an den
niederösterreichi-schen Grenzen hat sich bestens bewährt und
selbstverständlich wird diese Aktion auch im kommenden Jahr im
Interesse der Verkehrssicherheit konsequent fortge-setzt". Das
erklärte heute Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und untermauerte
diese Ankündigung mit den Ergebnissen des Jahres 1997. Die
niederösterreichischen Prüf-züge waren an 157 Tagen im Einsatz -
1996 waren es 144 Tage - und haben insge-samt 3.723 Fahrzeuge
kontrolliert. Mehr als die Hälfte - nämlich 1.906 oder 50,8 Pro-
zent - mußten wegen schwerer Mängel beanstandet werden. 1998 soll
auch ein eige-ner Gefahrengutprüfzug für Niederösterreich
angeschafft werden, die Kosten betragen 3 Millionen Schilling. Der
Landeshauptmann strebt eine Kofinanzierung mit dem Ver-
kehrsministerium an.

Bei den Beanstandungen reichen die Möglichkeiten von der
Anordnung einer noch-maligen Vorführung über die Zurückweisung
über die Grenze bis zur Abnahme der Kennzeichentafeln. Hier einige
Detailergebnisse:

669 ausländische Lkw wurden in Ordnung befunden, 573 mußten
beanstandet werden.

Bei den Omnibussen gab es Mängel an 73 ausländischen Bussen,
während 155 in Ordnung befunden wurden.

309 ausländische Anhänger zeigten teilweise schwere Mängel und
318 blieben un-beanstandet.

Besonders gravierend waren die Mängel bei ausländischen Pkw: 507
wurden be-anstandet, nur 320 waren in Ordnung. Teilweise schwere
Mängel mußten aber auch an inländoschen Fahrzeugen festgestellt
werden.

Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2180

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