Mehr als die Hälfte aller Fahrzeuge mit Mängeln

Pröll: Überprüfung an Grenzen wird fortgesetzt

St.Pölten (NLK) - "Die Überprüfung der Kraftfahrzeuge an den niederösterreichi-schen Grenzen hat sich bestens bewährt und selbstverständlich wird diese Aktion auch im kommenden Jahr im Interesse der Verkehrssicherheit konsequent fortge-setzt". Das erklärte heute Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und untermauerte diese Ankündigung mit den Ergebnissen des Jahres 1997. Die niederösterreichischen Prüf-züge waren an 157 Tagen im Einsatz -1996 waren es 144 Tage - und haben insge-samt 3.723 Fahrzeuge kontrolliert. Mehr als die Hälfte - nämlich 1.906 oder 50,8 Pro-zent - mußten wegen schwerer Mängel beanstandet werden. 1998 soll auch ein eige-ner Gefahrengutprüfzug für Niederösterreich angeschafft werden, die Kosten betragen 3 Millionen Schilling. Der Landeshauptmann strebt eine Kofinanzierung mit dem Ver-kehrsministerium an.

Bei den Beanstandungen reichen die Möglichkeiten von der Anordnung einer noch-maligen Vorführung über die Zurückweisung über die Grenze bis zur Abnahme der Kennzeichentafeln. Hier einige Detailergebnisse:

669 ausländische Lkw wurden in Ordnung befunden, 573 mußten beanstandet werden.

Bei den Omnibussen gab es Mängel an 73 ausländischen Bussen, während 155 in Ordnung befunden wurden.

309 ausländische Anhänger zeigten teilweise schwere Mängel und 318 blieben un-beanstandet.

Besonders gravierend waren die Mängel bei ausländischen Pkw: 507 wurden be-anstandet, nur 320 waren in Ordnung. Teilweise schwere Mängel mußten aber auch an inländoschen Fahrzeugen festgestellt werden.

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2180

Niederösterreichische Landesregierung

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK