Bauer: Arbeit für unser Land - Neue Wege in der Landwirtschaft

Schulterschluß zwischen Bauern, Verarbeitern und Konsumenten - verstärkte Nutzung nachwachsender Rohstoffe

St. Pölten, (SPI) - "Als wichtiger Teil der Wirtschaft und der Gesellschaft unterliege die Landwirtschaft gerade in den letzten Jahren einem starken Wandel und einem Zwang zur Anpassung.
Dieser Zwang ergibt sich aus der Notwendigkeit der
Zusammenarbeit mit Gewerbe, Industrie und Handel ebenso wie aus
der Notwendigkeit, die Ansprüche der Konsumenten und die
Ansprüche der Gesellschaft auf eine hohe Lebensqualität und eine intakte Umwelt zu erfüllen, was auch für den Fremdenverkehr von besonderer Bedeutung ist", stellt der Klubobmann der NÖ Sozialdemokraten, Dr. Hannes Bauer fest.****

Aus den natürlichen Gegebenheiten unseres Landes bestehen für viele Regionen eine Reihe von Nachteilen für die landwirtschaftliche Erzeugung und damit verminderte Einkommensmöglichkeiten über die Produktion. Daher muß - um das Überleben dieser Betriebe zu sichern - neben der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit weiterhin ein Ausgleichssystem bestehen bleiben. Für die künftige Strategie ist ein fachlich hohes Ausbildungsniveau besonders wichtig, wobei ein absoluter Vorrang für die Ökologie gesetzt werden muß.

"Diese wirtschaftliche und ökologische Linie ist auch für die Entwicklung der regionalen Wirtschaft von besonderer Bedeutung.
Denn neben einer guten Infrastruktur wird eine intakte Umwelt
immer mehr zu einem wichtigen Standortfaktor, das heißt, die
Umwelt muß zur "Mitwelt" gestaltet werden. Wir müssen im
Interesse unserer Bauern ein System sicherstellen, das ein Überleben der flächendeckenden Landwirtschaft - ob im Voll- oder Nebenerwerb - ermöglicht und damit auch unsere Kulturlandschaft
und unsere Waldflächen langfristig sichern. Der Erhalt unserer heimischen Landwirtschaft muß als Zielsetzung unserer
Gesellschaft definiert und verstanden werden", so Bauer weiter.

"Wichtige Maßnahmen zur Sicherung der Landwirtschaft sind daher
die deutliche Ausrichtung der Agrarförderung nach ökologischen
und sozialen Gesichtspunkten, die Gleichstellung der Nebenerwerbsbauern, die Ermöglichung von
Einkommenskombinationen, neue Wege in der Vermarktung, der
Ausbau der Lebensmittelerzeugung, die verstärkte Nutzung nachwachsender Rohstoffe, die weitere Förderung der biologischen Landwirtschaft sowie die verstärkte Wahrnehmung der Agrarpolitik
im europäischen Rahmen", so Bauer abschließend.
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