Archäologie und zeitgemäße Kunst

LH Pröll: Eine Chance für das Weinviertel

St.Pölten (NLK) - Die archäologischen Erforschungen von Kreisgrabenanlagen, die aus der Zeit um 5.000 v. Chr. entstanden, sind Grundlagen des Projektes "im Zeichen des Kreises" in Glaubendorf im Bezirk Hollabrunn, das die Bereiche Archäologie, Kultur, Tourismus, Landwirtschaft und Ökologie verbindet. Dabei werden zeitgenössische Künstler dazu beitragen, traditionelle Werktechniken ökologischer Bauweisen und Anbau, Verarbeitung und Vermarktung alter Kulturpflanzen wieder zu beleben. Vorrangiges
Ziel ist, mit wirtschaftlichen Impulsen die regionale Entwicklung
zu stärken und Arbeitsplätze zu schaffen. Im Rahmen des Projektes soll im Schloß Wetzdorf ein Museum mit archäologischen Funden gestaltet werden. Außerdem soll ein Seminarzentrum entstehen. Die Gesamtkosten des Projektes werden mit rund 1,7 Millionen Schilling beziffert, das Land übernimmt davon 500.000 Schilling. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll sieht in dem Projekt die Chance für die Region, ihre Ressourcen zu nützen und die Wirtschaft zu beleben. Er stellt in Aussicht, daß die Landesausstellung 2005 dem Projekt im Zeichen des Kreises gewidmet sein könnte. Pröll: "Die Verbindung aller wesentlichen Bereiche macht es möglich, Kulturschätze zu erhalten und bekanntzumachen". Sein Wunsch sei, daß das Projekt unter möglichst großer Beteiligung mit der Bevölkerung realisiert wird. Insgesamt mache die Region mit dem Vorhaben einen wichtigen "Sprung nach vorne".

Projektträger ist der Verein "Im Zeichen des Kreises", ein mitteleuropäisches Forum für Wissenschaft, Ökologie und Kunst. Interessierte können sich an Dr. Rosemarie Rerych, Telefon 02956/2162 oder 3192, wenden.

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