Drehort Niederösterreich immer attraktiver

Landesförderung für vier Kinofilme

St.Pölten (NLK) - Eine Reihe von TV-Serien, wie etwa die "Donauprinzessin", wurde in den letzten Jahren in Niederösterreich gedreht und hat zum Teil durchaus positive touristische Impulse ausgelöst. Darüber hinaus aber hat sich Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll das Ziel gesetzt, die vielfältige Landschaft Niederösterreichs auch als Drehort für künstlerisch ehrgeizigere, auch international einsetzbare Kinoproduktionen attraktiver zu machen. Neben dem Imagegewinn für das Land hat er dabei durchaus auch die wirtschaftlichen Effekte durch derartige Produktionen im Auge. In diesem Sinn hat die Landesregierung in ihrer gestrigen Sitzung auf Empfehlung des vom Landeshauptmann eingesetzten Gutachtergremiums für Filmfinanzierung Förderungen für vier Streifen beschlossen:

Der ausschließlich im Waldviertel rund um Gars am Kamp gedrehte Film "Drei Herren", eine Komödie mit Tiefgang, wird mit 986.000 Schilling gefördert. Unter dem jungen aufstrebenden österreichischen Regisseur Nikolaus Leytner spielen die Publikumslieblinge Karl Merkatz, Ottfried Fischer und Karl
Markovics die Hauptrollen. Nicht zuletzt aufgrund dieser
Besetzung, aber auch des Inhalts, sind von diesem Streifen auch erhebliche Werbeeffekte für das Land und die Region zu erwarten.

"Alles bunt und wunderbar" ist ein Episodenfilm der jungen Regisseure Barbara Albert, Reinhard Jud und Michael Grimm unter Leitung des erfolgreichen österreichischen Produzenten Franz Novotny. Gedreht werden die Episoden über den Alltag und das Lebensgefühl von Jugendlichen vor allem im Industrieviertel und an Orten entlang der Straßen in das Wein- und Waldviertel. Die Förderung des Landes beträgt 1 Million Schilling.

Vor allem an ein junges Publikum wendet sich auch der Spielfilm "In Heaven". Es ist der erste abendfüllende Streifen des jungen niederösterreichischen Regisseurs Michael Bindlechner - er wurde
in Prinzendorf geboren und lebt in Vitis -, der als Werbefilmer bereits international bekannt ist. Das aus EU-Mitteln geförderte Drehbuch stammt von dem ungarischen Autor Téglásy Gergely. Die "Helden" sind Heranwachsende zwischen 14 und 19 Jahren. Der größtenteils in Niederösterreich gedrehte Streifen wird mit 879.000 Schilling unterstützt.

1,6 Millionen Schilling wurden für den Film "Hinterholz 8" des
in Niederösterreich lebenden Kabarettisten Roland Düringer bewilligt. Er basiert auf einem der erfolgreichsten österreichischen Kabarettprogramme der letzten Jahre und erzählt die Geschichte eines Wiener Häuselbauers in Niederösterreich. Die Verfilmung erfolgt durch die selbe Produktionsfirma, die mit "Indien" einen der bisher international erfolgreichsten österreichischen Filme herausgebracht hat. Drehort ist vor allem Schwarzau im Gebirge, wo eigens für den Film ein Einfamilienhaus errichtet wurde.

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