Vishay stimmt dem Erwerb von TEMIC Semiconductor für rund 500 Millionen Dollar zu

Malvern, Pennsylvania (ots-PRNewswire) - Die Vishay
Intertechnology, Inc. (NYSE: VSH), der größte Hersteller von passiven elektronischen Komponenten in den USA und Europa, wird den Halbleiter-Geschäftsbereich der TEMIC TELEFUNKEN Mikroelektronik GmbH Heilbronn, Deutschland, (deren Muttergesellschaft die Daimler-Benz AG Stuttgart ist (NYSE: DAI)) erwerben. Der Kaufpreis beträgt etwa 500.000.000 Dollar und unterliegt staatlicher Genehmigung, wobei der Abschluß im März 1998 vorgesehen ist.

Dr. Eckhard Cordes, der als Vorstandsmitglied der Daimler-Benz für Firmenentwicklung und Geschäftsbereiche mit direkter Leitung zuständig ist, sagte: "Mit dem Verkauf dieses Halbleiter-Geschäftsbereichs legt die Daimler-Benz weiterhin den Schwerpunkt ihrer Strategie auf Geschäfte, die eine direkte Verbindung zu Transport, Systemen und Services haben. Der Verkauf des TEMIC Semiconductor Geschäfts an die Vishay Intertechnology bringt dieses Unternehmen in eine weitaus konkurrenzfähigere Situation. Für die Daimler-Benz ist diese Veräußerung ein weiterer Schritt zum Schwerpunkt des Portefeuilles der Gruppe auf jene Geschäftsbereiche, deren Verständnis uns näher liegt. Die TEMIC Semiconductor paßt perfekt für die Vishay".

TEMICs Halbleiter-Geschäftseinheit beschäftigt 6.700 Mitarbeiter weltweit, mit 2.000 Mitarbeitern in Deutschland. Der Umsatz für das Kalenderjahr 1997 soll etwa 850.000.000 Dollar aufweisen. Der Halbleiter-Geschäftsbereich besteht aus der Integrated Circuits (IC) Division mit Sitz in Heilbronn, Deutschland, und der Discrete Components Division mit Sitz in Santa Clara, Kalifornien. In den USA betreibt die TEMIC die Siliconix (Nasdaq: SILI) mit Sitz in Santa Clara, Kalifornien, und sie besitzt 80,4 Prozent der im Umlauf befindlichen Aktien von Siliconix.

In Frankreich betreibt sie TEMIC-Matra MHS mit Sitz in Nantes. Im Vereinigten Königreich betreibt sie die Dialog U.K. In Deutschland betreibt sie Werke in Heilbronn und Itzehoe und in Österreich betreibt sie ein Werk in Vocklabruck. In Asien werden mehrere Werke betrieben, einschließlich jener in Manila, den Philippinen, Kaoshiung, Taiwan, Shanghai und Chinas Festland. Eine Verkaufsorganisation mit Sitz in Paris zeichnet verantwortlich für die weltweiten Verkaufsaktivitäten des TEMIC Semiconductor Geschäfts. Der Umsatz der TEMIC Semiconductor beträgt etwa 20 Prozent in den USA, 53 Prozent in Europa, 5 Prozent in Japan und 22 Prozent im Fernen Osten.

Die weltweite Nachfrage nach TEMIC Semiconductor Produkten, die weltweit bei Mobiltelefonen, PCs und Auto- und Verbraucherelektronik zu finden sind, ist rapide gewachsen. In den ersten elf Monaten des Jahres 1997 stieg die Anzahl der Bestellungen um 36 Prozent auf etwa 800.000.000 Dollar und der Umsatz stieg um 17 Prozent auf etwa 750.000.000 Dollar. Für das Kalenderjahr 1997 rechnet TEMICs Semiconductor Geschäftsbereich mit Aufträgen im Wert von etwa 915.000.000 Dollar und einem Umsatz in Höhe von etwa 850.000.000 Dollar.

Frank Dieter Maier, der Präsident und CEO der TEMIC, sagte:
"TEMICs Semiconductor Geschäftsbereich paßt perfekt zusammen mit dem bestehenden Produktportfolio der Vishay. TEMICs Halbleiterkomponenten und Vishays passive Komponenten ergänzen einander auf perfekte Art und Weise. Beide sehen sich den gleichen Kunden gegenüber und werden in den gleichen Anwendungen genutzt". Herr Maier wird für den Vorstand der Vishay Europa nominiert.

Dr. Felix Zandman, der Vorsitzende, CEO und Begründer der Vishay, sagte: "Diese Übernahme bietet der Vishay eine strategische Erweiterung unserer Marktposition. Erstens stärkt TEMICs getrenntes Geschäft für Halbleiterkomponenten mit einem weltweiten 14 Milliarden Dollar Markt unser Diodengeschäft und weiterhin unsere Position beim Geschäft mit passiven elektronischen Komponenten. Zweitens wird die Vishay mit TEMICs IC-Produkten in einen sehr großen und rasch wachsenden weltweiten Markt vorstoßen. Diese Übernahme, die der erst kürzlich von Statten gegangenen Übernahme von 65 Prozent an Lite-On Power Semiconductor in Taiwan durch die Vishay folgt, positioniert die Vishay als weltweit umfassendsten Hersteller von getrennten elektronischen Komponenten, passiv und aktiv, ebenso wie auch als Hersteller integrierter Schaltungen. Wir können unseren Kunden jetzt eine einzelne Herstellerquelle für grundsätzlich alle passiven und aktiven getrennten Komponenten bieten, ebenso wie auch einige Produkte im Bereich IC. Wir sind der Meinung, daß diese Übernahme eine große Möglichkeit für das zukünftige Wachstum der Vishay schafft".

Die Vishay Intertechnology, Inc. ist eine Firma der Fortune 1000 mit dem Hauptsitz in Malvern, Pennsylvania. Die Firma beschäftigt rund 17.000 Mitarbeiter in mehr als 50 Werken in den USA, Mexiko, Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Portugal, der Tschechischen Republik, Israel, Japan, Taiwan (ROC) und dem Festland-China.

Im Jahre 1996 konnte die Vishay auf einen Umsatz in Höhe von 1,1 Milliarden Dollar verweisen. Vishays Produkte sind ein wichtiger Teil des Betriebs bei allen Dingen im Bereich Elektronik und sind in Computern, Telefonen, Fernsehern, Autos, Haushaltsgeräten, medizinischer Ausrüstung, Satelliten, Militär- und Raumfahrtausrüstung zu finden. Vishays Kundenliste umfaßt solch große Hersteller wie AT&T, Alcatel, Bosch, Delco, Ford, IBM, Intel, Motorola und Siemens.

Der andere Teil der TEMIC, der Geschäftsbereich Automotive Electronics, wird weiterhin der Daimler-Benz angehören. Dieser Geschäftsbereich beschäftigt 3.900 Mitarbeiter, von denen 1.900 in Deutschland tätig sind. Es wird ein Umsatz von etwa 625.000.000 Dollar für das Jahr 1997 erwartet, was einen Anstieg von 43 Prozent gegenüber 1996 bedeutet. Die TEMIC beliefert alle großen Automobilhersteller weltweit mit elektronischen Komponenten.

Die in dieser Pressemeldung enthaltenen Aussagen können "zukunftsbezogene" Informationen innerhalb des Bedeutungsrahmens des Abschnitts 27a des Securities Act von 1933 und Abschnitt 21E des Securities Exchange Acts von 1934 beinhalten. Solche Aussagen bergen eine Anzahl Risiken und Unsicherheiten. Diese Faktoren beinhalten hauptsächlich einen Rückgang bei der Nachfrage nach den Firmenprodukten, Konkurrenzdruck, Rezessionstrends, Währungsschwankungen, Gesetzesänderungen, Stornierung von staatlichen Zuschüssen oder Steuervorteilen, Arbeitsaufstände, zu geringe Ausnutzung der Fabrikskapazitäten und Einschränkung von Kapazitäten. Bitte sehen Sie den Bericht der Firma vom 30. September 1997 auf Form 10-Q ein, der bei der Securities and Exchange Commission abgelegt ist, falls sie eine umfassendere Auflistung dieser Faktoren wünschen.

ots Originaltext: Vishay Intertechnology
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Robert A Freece, Senior Vice President, oder Richard N. Grubb, Executive Vice President und Chief Financial Officer von der Vishay Intertechnology,
Tel: +1 610-644-1300/
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Fax: +1 800-758-5804, Durchwahl: 943850/
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