- 04.12.1997, 17:36:00
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- OTS0235
Linksblock verlangt Urabstimmung
Weder Regierung noch Gewerkschaft haben Verhandlungsmandat!
Wien (OTS) - Nach Rechtsauffassung des Gewerkschaftlichen
Linksblocks (GLB) haben weder die Regierung noch die Gewerkschaft ein
Verhandlungsmandat über die ÖBB-Pensionen. GLB-Sekretär Anton Hedenig
verlangt die Einleitung einer Urabstimmung über eine Grundposition
der ÖBB-Bediensteten. Erst auf dieser Basis könne die Gewerkschaft
Verhandlungen mit der Unternehmensleitung und der Regierung
aufnehmen.
Für den Fall eines gesetzlichen Eingriffes in die Verträge der
ÖBB-Bediensteten wird der GLB eine Sammelklage initiieren und ruft
alle Kolleginnen und Kollegen auf, sich diesem Schritt anzuschließen.
"Wir spielen nicht die Dodeln der Nation, die sich von der Regierung
über den Tisch ziehen lassen! Was bisher ausgehandelt wurde, bedeutet
eine unverhältnismäßige Verschlechterung auch im Vergleich mit
anderen Berufsgruppen. Diesem Raubzug der Regierung muß Einhalt
geboten werden.", meint Anton Hedenig.
Rückfragehinweis: Anton Hedenig,
Sekretär des GLB in der GdE
Tel.: (01) 546 41/220
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