Linksblock verlangt Urabstimmung

Weder Regierung noch Gewerkschaft haben Verhandlungsmandat!

Wien (OTS) - Nach Rechtsauffassung des Gewerkschaftlichen Linksblocks (GLB) haben weder die Regierung noch die Gewerkschaft ein Verhandlungsmandat über die ÖBB-Pensionen. GLB-Sekretär Anton Hedenig verlangt die Einleitung einer Urabstimmung über eine Grundposition der ÖBB-Bediensteten. Erst auf dieser Basis könne die Gewerkschaft Verhandlungen mit der Unternehmensleitung und der Regierung aufnehmen.

Für den Fall eines gesetzlichen Eingriffes in die Verträge der ÖBB-Bediensteten wird der GLB eine Sammelklage initiieren und ruft alle Kolleginnen und Kollegen auf, sich diesem Schritt anzuschließen. "Wir spielen nicht die Dodeln der Nation, die sich von der Regierung über den Tisch ziehen lassen! Was bisher ausgehandelt wurde, bedeutet eine unverhältnismäßige Verschlechterung auch im Vergleich mit anderen Berufsgruppen. Diesem Raubzug der Regierung muß Einhalt geboten werden.", meint Anton Hedenig.

Rückfragen & Kontakt:

Anton Hedenig,
Sekretär des GLB in der GdE
Tel.: (01) 546 41/220

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