ARBÖ warnt: Gelbes Scheinwerferlicht ist nun verboten

Ausnahmen für typen- oder einzelgenehmigte Kfz

Wien (ARBÖ) - Der ARBÖ warnt: Mit der 19. Novelle zum Kraftfahrgesetz wurde - in Anpassung an EU-Richtlinien - gelbes Fern- und Abblendlicht verboten. Das heißt, Kraftfahrer die mit gelben Birnen in den Scheinwerfern unterwegs sind, müssen diese gegen weiße Lampen tauschen, um einer Bestrafung zu entgehen.

Beim Umrüsten muß allerdings darauf geachtet werden, daß die neuen, weißen Lampen über ein ECE-Genehmigungszeichen verfügen. Kraftfahrzeuge, die mit gelb gefärbten Schweinwerfergläser einzeln- oder typengenehmigt wurden, sind von dieser Regelung aber ausgenommen.

Im Herbst kommen auch wieder Nebelscheinwerfer zu Ehren. Diese dürfen zusammen mit Begrenzungslicht oder Abblendlicht eingeschaltet werden. Die ARBÖ-Verkehrsjuristen erklären, was wann verwendet werden darf:

* Nebelscheinwerfer sind nur bei Sichtbehinderung durch Regen, Schneefall, Nebel oder dergleichen erlaubt. Ohne Sichtbehinderung dürfen Nebelscheinwerfer nur auf engen oder kurvenreichen Straßen verwendet werden.

* Nebelschlußleuchten sind ebenfalls nur bei Sichtbehinderung
durch Nebel, Regen oder Schneefall, aber auch durch Rauch oder Staub, gestattet. Der ARBÖ-Tip: Schalten Sie die Nebelschlußleuchte wirklich nur bei starker Sichtbehinderung ein, ansonsten werden nachfahrenden Lenker geblendet.

In diesen Herbsttagen sind zahlreiche Autofahrer im Ortsgebiet bei Dunkelheit ohne jegliche Sichtbehinderung damit unterwegs. Strafmandate und Anzeigen der Exekutive sind häufig die Folge.

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