Bundespräsidentenwahl 98:

"Die Neutralen Österreichs" stellten ihren Kandidaten vor

Wien (OTS) - Seit Mittwoch gibt es einen vierten, völlig überraschenden Bewerber um das Amt des Bundespräsidenten: Es ist der 54jährige Publizist und Projektorganisator Karl Walter Nowak. Am 26. November stellte ihn der Sprecher der Bürgerinitiative "Die Neutralen Österreichs", Komm.Rat Heinz Schmutzer im Presseclub Concordia der Öffentlichkeit vor.

Karl Walter Nowak war 10 Jahre lang im Staatsdienst, wechselte dann in das multinationale Unternehmen ITT Austria und wurde dort bald zum Leiter der Organisationsabteilung. Freiwillig, nur seiner Überzeugung folgend, brach Nowak 1979 seine Konzern-Karriere ab, um sein Leben danach ganz in den Dienst der bedrohten Umwelt zu stellen.

Wer kennt nicht die Umweltorganisation "Bruder Baum", die von so prominenter Ehrenschützern wie Dr. Kurt Steyrer und Dr. Kurt Waldheim gefördert wurde und die für Österreich so viel Positives geleistet hat? Karl Walter Nowak hat sie gegründet und 10 Jahre lang geleitet! Wer hat nicht von der österreichweiten Wassertestaktion "Nitrat im Trinkwasser" gehört, die der Auslöser für die Ökologisierung tausender österreichischer Landwirtschaftsbetriebe war? Nowak hat sie ins Leben gerufen! Wem ist das "Neutralitäts-Volksbegehren" fremd, das von 360.000 Österreichern unterzeichnet wurde? Nowak hat es initiiert und im Auftrag der Bürgerinitiative "Die Neutralen Österreichs" zum Erfolg geführt!

All das wäre ihm aber nicht möglich gewesen, wenn er nicht vor 26 Jahren seine "Frau fürs Leben" gefunden hätte, die ihn seither durch alle Höhen und Tiefen seines Wirkens für Österreich begleitet und mit der er drei, zum Teil schon erwachsene Kinder hat.

"Ich kann einfach nicht zusehen, wie Österreich Stück für Stück verkauft oder zerstört wird! Es ist höchste Zeit, daß wir die Zügel wieder selbst in die Hand nehmen und die Zukunft unseres Landes selbst bestimmen! Dazu gehört nicht nur die Aufwertung und Festigung unserer Neutralität, sondern auch die dringend notwendige Wiederbelebung unserer Demokratie. Und vor allem natürlich die sofortige Entlastung und Ankurbelung der Wirtschaft!"

Bundespräsident Klestil sei einer der "Demolierer" der Neutralität, meint Nowak. Und er hätte sechs Jahre lang tatenlos zugesehen, wie die Demokratie und die Wirtschaft in Österreich ständig an Substanz verlieren. Soll das so weiter gehen?

"Was wir Österreicher jetzt brauchen, ist Mut zum Neuen, Begeisterung für das Gute und viel mehr Selbstvertrauen, vor allem aber wieder mehr Anständigkeit! Der neu gewählte Bundespräsident sollte dabei mit gutem Beispiel vorangehen."

Rückfragen & Kontakt:

Bürgerinitiative "Die Neutralen Österreichs"
Tel.:(02236) 23794

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