• 26.11.1997, 11:32:36
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  • OTS0123

Bundespräsidentenwahl 98:

"Die Neutralen Österreichs" stellten ihren Kandidaten vor

Wien (OTS) - Seit Mittwoch gibt es einen vierten, völlig
überraschenden Bewerber um das Amt des Bundespräsidenten: Es ist der
54jährige Publizist und Projektorganisator Karl Walter Nowak. Am 26.
November stellte ihn der Sprecher der Bürgerinitiative "Die Neutralen
Österreichs", Komm.Rat Heinz Schmutzer im Presseclub Concordia der
Öffentlichkeit vor.

Karl Walter Nowak war 10 Jahre lang im Staatsdienst, wechselte
dann in das multinationale Unternehmen ITT Austria und wurde dort
bald zum Leiter der Organisationsabteilung. Freiwillig, nur seiner
Überzeugung folgend, brach Nowak 1979 seine Konzern-Karriere ab, um
sein Leben danach ganz in den Dienst der bedrohten Umwelt zu stellen.

Wer kennt nicht die Umweltorganisation "Bruder Baum", die von so
prominenter Ehrenschützern wie Dr. Kurt Steyrer und Dr. Kurt Waldheim
gefördert wurde und die für Österreich so viel Positives geleistet
hat? Karl Walter Nowak hat sie gegründet und 10 Jahre lang geleitet!
Wer hat nicht von der österreichweiten Wassertestaktion "Nitrat im
Trinkwasser" gehört, die der Auslöser für die Ökologisierung
tausender österreichischer Landwirtschaftsbetriebe war? Nowak hat sie
ins Leben gerufen! Wem ist das "Neutralitäts-Volksbegehren" fremd,
das von 360.000 Österreichern unterzeichnet wurde? Nowak hat es
initiiert und im Auftrag der Bürgerinitiative "Die Neutralen
Österreichs" zum Erfolg geführt!

All das wäre ihm aber nicht möglich gewesen, wenn er nicht vor 26
Jahren seine "Frau fürs Leben" gefunden hätte, die ihn seither durch
alle Höhen und Tiefen seines Wirkens für Österreich begleitet und mit
der er drei, zum Teil schon erwachsene Kinder hat.

"Ich kann einfach nicht zusehen, wie Österreich Stück für Stück
verkauft oder zerstört wird! Es ist höchste Zeit, daß wir die Zügel
wieder selbst in die Hand nehmen und die Zukunft unseres Landes
selbst bestimmen! Dazu gehört nicht nur die Aufwertung und Festigung
unserer Neutralität, sondern auch die dringend notwendige
Wiederbelebung unserer Demokratie. Und vor allem natürlich die
sofortige Entlastung und Ankurbelung der Wirtschaft!"

Bundespräsident Klestil sei einer der "Demolierer" der
Neutralität, meint Nowak. Und er hätte sechs Jahre lang tatenlos
zugesehen, wie die Demokratie und die Wirtschaft in Österreich
ständig an Substanz verlieren. Soll das so weiter gehen?

"Was wir Österreicher jetzt brauchen, ist Mut zum Neuen,
Begeisterung für das Gute und viel mehr Selbstvertrauen, vor allem
aber wieder mehr Anständigkeit! Der neu gewählte Bundespräsident
sollte dabei mit gutem Beispiel vorangehen."

Rückfragehinweis: Bürgerinitiative "Die Neutralen Österreichs"
Tel.:(02236) 23794

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS

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