ARBÖ: "Pickerl-Doppelpack" nun rechtlich erlaubt

Weitere Erleichterungen für körperbehinderte Kraftfahrer

Wien (ARBÖ) - Nun ist es fix: Auf den Kraftfahrzeugen dürfen
auch zwei österreichische Mautvignetten gleichzeitig kleben. Dies wird durch die Mautordnung 1998 rechtlich geregelt und tritt gleichzeitig wie die Mautordnung mit 1. Dezember in Kraft.

Grundsätzlich müssen Vignetten nach Ablauf ihrer Gültigkeit "unverzüglich" entfernt werden. Überschneidungen von zwei Wochenvignetten waren aber bisher schon erlaubt. Künftig ist es auch erlaubt, zwei Jahresvignetten gleichzeitig aufgeklebt zu
haben.

Nach den Erfahrungen des ARBÖ ist es aber kein Problem, die alten Vignetten mit dem ARBÖ-Pickerlschaber (um 14 Schilling bei allen ARBÖ-Dienststellen) von der Scheibe zu entfernen. Schließlich sollte man im eigenen Interesse auch darauf achten,
die Windschutzscheibe nicht mit diversen Pickerln "zuzupflastern".

Eine weitere gute Nachricht für körperbehinderte Autobesitzer findet sich ebenfalls in der eben veröffentlichten Mautordnung, meldet der ARBÖ: Wer mit seinem Behindertenpaß zwar rechtzeitig einen Antrag auf Übersendung einer Gratisvignette für 1998 bei seinem zuständigen Bundessozialamt gestellt hat, diese aber nicht rechtzeitig erhält, kann die Vignette vorerst auch käuflich erwerben, und erhält dann die Kosten dafür nachträglich refundiert.

Achtung: Die Jahresvignetten 1997 gelten bis 31. Jänner 1998! Benutzer von Jahresvignetten benötigen daher die neue gelbe Vignette 1998 erst ab 1. Februar 1998.

Informationen dazu gibt es rund um die Uhr beim ARBÖ-Informationsdienst unter der Wiener Telefonnummer 89 12 17 oder direkt beim ARBÖ-Behindertenreferent Roland Hirtl unter der Telefonnummer 0664/303 37 41

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