- 26.11.1997, 11:18:21
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Risiko des Plötzlichen Kindstodes (SIDS) durch Umfeld des Kindes reduzierbar
Britischer Professor Peter John Fleming in Wien
Wien (OTS) - Der britische Professor für Kinderheilkunde Peter J.
Fleming, Bristol, erklärt am 26. November 1997 anläßlich eines
Vortrages im AKH in Wien: Das Risiko auf SIDS (Sudden Infant Death
Syndrome) kann reduziert werden, wenn Risikofaktoren im Umfeld des
Kindes günstig gestaltet werden.
So konnte die jüngste Studie von Professor Fleming bestätigen, daß
vom Schlafen in der Bauchlage eine Erhöhung des SIDS Risikos ausgeht.
Eine Reduzierung des Risikos durch Schlafen in der Seitenlage, wie
bisher angenommen, konnte so jedoch nicht bestätigt werden. Daß
Rauchen das Risiko von SIDS erhöht, ist unbestreitbar.
So sehr das Stillen von Babies positiv zu bewerten ist, belegt
keine wissenschaftliche Studie eine signitfikante Verminderung von
SIDS durch Stillen. Jedoch bekräftigen jüngste Studien eine Reduktion
des SIDS-Risikos bei der Verwendung von Babyschnullern. Dazu erklärt
Peter Röhrig, Geschäftsführer des führenden österreichischen
Schnullerherstellers MAM, daß sein Unternehmen die Forschung auf
diesem Gebiet anregt und unterstützt. So konnte auch festgestellt
werden, daß die Verwendung von Schnullern bei Kleinkindern die
Speichelbildung signifikant anregt, so daß das Karies-Risiko
wesentlich reduziert wird.
Rückfragehinweis: Dipl.-Volksw. Alexandra Gruber
Tel.: 01/596 70 20
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