Caritas ehrt ORF-Intendant Kurt Bergmann und SFOR für Verdienste um "Nachbar in Not"

Wien, 21.11.1997 (car-pd) - Die Caritas ehrt am 21. November den steirischen Landesintendanten, ehemaligen ORF-Generalsekretär und Initiator der Aktion "Nachbar in Not", Kurt Bergmann und Offiziere von IFOR und SFOR für ihre hervorragenden Verdienste in ihrem Engagement für "Nachbar in Not" mit der Elisabethmedaille.

Nicht zuletzt durch den unermüdlichen Einsatz von Kurt Bergmann, IFOR und SFOR konnte "Nachbar in Not" dazu beitragen, unzähligen Menschen in der schweren Kriegszeit wieder Mut zum Überleben zu schenken, betonte Caritaspräsident Franz Küberl. Dadurch sei in Österreich eine Art Schneeballeffekt ausgelöst worden, der das ganze Land in der Solidariät für die Notleidenden geeint habe.

"Kurt Bergmann hat durch sein Engagement für ´Nachbar in Not´ Fernsehen neu definiert," sagte Küberl. "Dadurch wurde deutlich sichtbar, daß das Medium eine soziale Dimension hat, die auch konkret Hilfe miteinschließt: Fernsehen kann mehr sein als Unterhaltung. Der ORF wurde zu einer Drehscheibe der Hilfsbereitschaft und dafür gebührt Kurt Bergmann unser aufrichtiger Dank."

Küberl lobte auch den Einsatz von IFOR und SFOR für die Notleidenden. "Sie haben im Krisengebiet als Botschafter der Nächstenliebe wesentliches zum positiven Österreich-Bild in Bosnien beigetragen. Durch ihr persönliches Engagement haben die Soldaten von IFOR und SFOR den Bosniern gezeigt, daß Uniformierte auch im Dienst der Hilfsbereitschaft stehen können. Das ist für künftige demokratische Entwicklungen in Bosnien eine wichtige Erfahrung." Nicht zuletzt sei durch die Hilfstransporte und die vielen anderen Hilfestellungen für "Nachbar in Not" und für die Caritas der Wert des Spendenschillings vervielfacht worden. Dadurch konnten die Menschen in Bosnien erfahren, daß nicht nur die Hilfsorganisationen, sondern ganz Österreich zu ihnen stehe, betonte der Caritaspräsident.

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