NÖ Abfallwirtschaftsverbände wollen Müllverbrennung:

Ökologisch sinnvollste und billigste Variante

St.Pölten (NLK) - Die niederösterreichischen Abfallwirtschaftsverbände haben sich für die Müllverbrennung entschieden: Die 21 Verbände, die in der NÖ Beteiligungsge-sellschaft für Abfallwirtschaft und Umweltschutz GesmbH (NÖ BAWU) vereinigt sind, sehen in der Müllverbrennung die ökologisch sinnvollste und billigste Behandlungsme-thode von Restmüll. "Ein Team, das extra eingesetzt wurde, hat ausgerechnet, daß sich die Verbrennungskosten pro Tonne zwischen 1.614 und 2.176 Schilling belaufen. Die Kosten für das Splittingverfahren machen hingegen
bis zu 2.480 Schilling aus", erläuterte Direktor Alfred Weidlich, Aufsichtsratsvorsitzender der NÖ BAWU. Nach Meinung der NÖ BAWU sollte der Landtag so schnell wie möglich die Novelle zum NÖ Abfallwirtschaftsgesetz beschließen. Die NÖ BAWU werde die Beteiligungsverhand-lungen mit der AVN (Abfallverwertung Niederösterreich) weiterführen, weil die AVN der einzige Anbieter sei, der über die notwendige Kapazität und einen geeigneten Standort verfüge. Außerdem werde den Gesellschaftern volles Mitspracherecht ga-rantiert, argumentierte Weidlich. Nach ersten Schätzungen werden die Abfallverbände im Jahr 2004 allein an Haus-und Sperrmüll mindestens 220.000 Tonnen Abfälle zu entsorgen haben. Weidlich: "Es muß also etwas geschehen."
Landesrat Franz Blochberger begrüßte den Entschluß der NÖ BAWU:
"Als Umwelt-Landesrat muß es mir ein Anliegen sein, daß in Niederösterreich der ökologisch und ökonomisch beste Weg der Restmüllentsorgung eingeschlagen wird."

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