- 12.11.1997, 11:22:35
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NÖ Abfallwirtschaftsverbände wollen Müllverbrennung:
Ökologisch sinnvollste und billigste Variante
St.Pölten (NLK) - Die niederösterreichischen
Abfallwirtschaftsverbände haben sich für die Müllverbrennung
entschieden: Die 21 Verbände, die in der NÖ Beteiligungsge-
sellschaft für Abfallwirtschaft und Umweltschutz GesmbH (NÖ BAWU)
vereinigt sind, sehen in der Müllverbrennung die ökologisch
sinnvollste und billigste Behandlungsme-thode von Restmüll. "Ein
Team, das extra eingesetzt wurde, hat ausgerechnet, daß sich die
Verbrennungskosten pro Tonne zwischen 1.614 und 2.176 Schilling
belaufen. Die Kosten für das Splittingverfahren machen hingegen
bis zu 2.480 Schilling aus", erläuterte Direktor Alfred Weidlich,
Aufsichtsratsvorsitzender der NÖ BAWU. Nach Meinung der NÖ BAWU
sollte der Landtag so schnell wie möglich die Novelle zum NÖ
Abfallwirtschaftsgesetz beschließen. Die NÖ BAWU werde die
Beteiligungsverhand-lungen mit der AVN (Abfallverwertung
Niederösterreich) weiterführen, weil die AVN der einzige Anbieter
sei, der über die notwendige Kapazität und einen geeigneten
Standort verfüge. Außerdem werde den Gesellschaftern volles
Mitspracherecht ga-rantiert, argumentierte Weidlich. Nach ersten
Schätzungen werden die Abfallverbände im Jahr 2004 allein an Haus-
und Sperrmüll mindestens 220.000 Tonnen Abfälle zu entsorgen
haben. Weidlich: "Es muß also etwas geschehen."
Landesrat Franz Blochberger begrüßte den Entschluß der NÖ BAWU:
"Als Umwelt-Landesrat muß es mir ein Anliegen sein, daß in
Niederösterreich der ökologisch und ökonomisch beste Weg der
Restmüllentsorgung eingeschlagen wird."
Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung
Pressestelle
Tel.: 02742/200/2172
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