Kfz-Techniker kämpfen weiter mit Umsatzrückgängen

Für das 4. Quartal sind die Betriebe noch pessimistischer als im Vorjahr - Produktivität leicht gestiegen

Wien (PWK) - Die heimischen KFZ-Technikbetriebe kämpfen weiterhin mit Umsatzrückgängen. Wie die jüngste Konjunkturbeobachtung des Instituts für Gewerbe- und Handwerksforschung (IfG) zeigt, mußten 29 Prozent der Kfz-Techniker im III. Quartal 1997 Umsatzrückgänge hinnehmen, im Vergleich zu 23 Prozent im Vorjahresquartal. Die Betriebe in Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark hatten die stärksten Einbußen zu verkraften. Eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr konnten das Burgenland und Vorarlberg realisieren, jedoch überwiegt auch hier nach wie vor die Anzahl der Betriebe mit Umsatzrückgängen. Lediglich in Kärnten ist eine Stabilisierung der Umsatzsituation zu erkennen. ****

Die Umsatzerwartungen für das IV. Quartal 1997 sind pessimistischer als im Vorjahr, per Saldo rechnen 22 Prozent der Kfz-Betriebe mit Umsatzrückgängen. Eine Ausnahme bildet Kärnten, wo sich Optimisten und Pessimisten die Waage halten.

Die derzeitige Geschäftslage wird von 34 Prozent der österreichischen Kfz-Techniker als schlecht beurteilt und auch im Folgequartal rechnen 32 Prozent der Betriebe mit einer ungünstigen Situation. Lediglich in Vorarlberg ist man optimistisch, was die zukünftige Geschäftslage betrifft.

Insgesamt planen die Betriebe ihren Personalstand beizubehalten. Die Personalanpassungen liegen in allen Bundesländern, mit Ausnahme von Kärnten (+2,2 Prozent), unter 1 Prozent.

Die jüngsten Untersuchungen des IfG zeigen aber auch, daß die Betriebe am Sparkurs festhalten. Die Kfz-Techniker schreiben im Durchschnitt zwar immer noch rote Zahlen, konnten aber durch Einsparungen und Rationalisierungsmaßnahmen den Verlust des Vorjahres geringfügig verringern. Die Umsatzrentabilität (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Prozent des Umsatzes) beträgt für das Jahr 1995/96 durchschnittlich -0,4 Prozent. Damit hat sich der Verlust gegenüber dem Vorjahr zwar leicht reduziert (1994/95: -0,5 Prozent), in absoluten Zahlen bedeutet dies jedoch, daß ein Betrieb mit zehn Millionen Schilling Umsatz einen Verlust von öS 40.000 "erwirtschaftet".

Rückfragen & Kontakt:

und Handwerksforschung
Tel: 01/5059761

Institut für Gewerbe-

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK/PWK