Multifunktionales Zentrum - "Cityplex" 1020 Wien, Lassallestraße 9

Projektbeschreibung

Wien (OTS) - Das Gebiet im 2. Wiener Gemeindebezirk südlich der Lassallestraße ist von Gründerzeitbauten geprägt, wandelt sich aber auf dem Nordbahnhofareal in einen multifunktionalen Stadtteil. Das gemischte Baugebiet um die Lassallestraße wird als bedeutendstes innerstädtisches Entwicklungsgebiet im Übergangsbereich zwischen der historischen City und der modernen Donaucity angesehen. Entlang des Boulevard wechseln Büro-, Geschäfts-und Freizeitkomplexe in dynamischer Beziehung. Hier, inmitten der Adressen von Bank Austria, IBM, Zürich Kosmos und OMV wird das nun größte multifunktionale Zentrum Wiens, das "Cityplex", errichtet. Das Projekt schafft Kraft seiner Gestalt und Multifunktionalität den Durchbruch gegenüber der Monofunktionalität, der vorhandenen Bürohäuser und trägt zur Kommunikation zwischen dem alten und dem neuen Stadtteil bei. Die in den Arkaden des Erdgeschosses installierten Einzelhandels-, Gastronomie- und Dienstleistungsangebote heben die bislang rudimentäre Infrastruktur des Gebietes auf und steigern dessen Attraktivität.

Der Bebauungsplan sieht eine Verbauung in Form eines Kreuzhofes vor. Dies bedeutet, daß eine hohe Randbebauung vier begrünte Höfe umschließt, die durch eine kreuzförmige Verbauung im Inneren voneinander getrennt sind.

Das gegenständliche Projekt umfasst die Verbauung des gesamten Mittelteils von der Lassallestraße bis zur verlängerten Walcherstraße. Die Randverbauung an der Wolfgang-Schmälzl-Gasse ist einem Bürogebäude für die Zürich Kosmos Versicherungen AG bzw. einem Wohnhaus mit Büros im Auftrag der B.A.I. Bauträger Austria Immobilien GmbH. vorbehalten. Die Verbauung an der Hartkortstraße ist in das Gesamtkonzept eingebunden, muß einer konkreten Nutzung aber erst zugeführt werden.

Wenn wir nun auf den Mittelteil des Bauplatzes und den eigentlichen Projektgegenstand zurückkommen, so wurde die Idee insofern beispielhaft umgesetzt, als ein Straßenzug des neuen Stadtteils über die Innenhöfe des Bauplatzes in Form einer Mall verlängert wurde und damit tatsächlich eine Art Torgebäude über einer zusätzlichen Kommunikationsachse zwischen alten und neuen Stadtvierteln entstanden ist.

Die Mall wird flankiert von Geschäften und Gastronomiebetrieben, in der Mitte öffnet sie sich zu einer zentralen Halle, von der aus die Nutzungen in den Obergeschoßen, wie ein Kinocenter mit 9 Sälen und ca. 2.500 Sitzplätzen, eine Diskothek und Evergreen-Diskothek sowie Bereiche der allgemeinen Verwaltung erschlossen werden. Die Passage ist gegen die zwei begrünten Innenhöfe verglast und hält interessante Optionen für Cafes, Ausstellungen und andere Aktivitäten bereit.

An der Lassallestraße mündet die Mall in die Arkaden und stellt so eine innige Verflechtung zweier belebter fußläufiger Verbindungen her. Die baulichen Akzente werden hier gesetzt durch zwei flankierende Kinosäle mit darüberliegenden Büros.

Das gesamte Grundstück ist unterkellert mit 2 Garagengeschossen für insgesamt ca. 460 Stellplätze, Räume für Haustechnik und Nebenräume. Die transparente Gestaltung der Fassade mittels leichter Materialien entmaterialisiert das Objekt als Baumasse und gibt im Sinne der Gleichwertigkeit und der Wahrnehmbarkeit den Blick in die Multifunktionalität der Raumprogramme frei.

Der an der gesamten Anlage gemessene 25%ige Anteil des Kino- und Veranstaltungskomplexes fördert maßgeblich die Aktivität der Jungbevölkerung, hier sind vorgesehen: Spiel- und Kulturfilme, Vorlesungen mit audiovisuellen Themen, Auslastung der Veranstaltungszentren ergeben sich durch die geographische und verkehrsmäßige Anbindung an die Bezirke 2, 20, 21, 22, 10, 19, Gänserndorf, Mistelbach, Korneuburg und Klosterneuburg mit unmittelbarem Anschluß an den öffentlichen Verkehr, mit dem Bahnknoten Praterstern sowie der U-Bahnlinie U1. Auch für den Individualverkehr ist das Objekt über die Donauuferautobahn, bzw. Handelskai und Lassallestraße gut erreichbar.

Für die Mehrheit der städtischen Bevölkerung ist der gesamte Stadtteil mittels öffentlicher und individueller Verkehrsanbindungen wesentlich besser und schneller erreichbar als die Peripherie. Die neue innerstädtische Achse erleichtert die Orientierung und das Finden der Adresse "Cityplex". Die vorteilhafte Erreichbarkeit, gepaart mit witterungsunabhängiger Konsumierbarkeit, vielfältigem Freizeitangebot, professionellem Management und direkter Nachbarschaft zu den Naherholgungsgebieten (Donauinsel, Prater), garantieren eine deutliche Belebung und Aufwertung der bestehenden Lage.

An der Lassallestraße ist ein Hotel mit 166 Zimmern situiert, wobei im EG von den Arkaden her zugänglich die Bereiche Empfang, Restaurant und Seminarräume angeordnet sind. Der Bettentrakt ist ab dem 4. OG vorgesehen und optisch durch einen Rücksprung des Baukörpers ersichtlich.

Geplant wird der Komplex von der Architektenplanungsgruppe Nordbahnhof Lassallestraße (Architektenbüros Hlaweniczka, Glück, Lintl, Silber & Soyka KEG und Czernin).

Investor

Eine von der Immobilien- und Baumanagementgesellschaft der Bankgesellschaft Berlin GmbH initiierte Fondgesellschaft ist Investor für das "Cityplex", welches in der Lassallestraße in Wien neu errichtet wird.

Die Immobilien- und Baumanagementgesellschaft, eine 100%ige Tochtergesellschaft der Bankgesellschaft Berlin GmbH, ist in der Bundesrepublik Deutschland Marktführer im Bereich der geschlossenen Immobilienfonds. Im Einflußbereich der Immobilien- und Baumanagementgesellschaft arbeiten ca. 1.800 Mitarbeiter. 1996 konnten für über 3 Mrd. CM Immobilienprodukte im deutschen Markt vertrieben werden.

Die Bankgesellschaft Berlin, ein Zusammenschluß der Landesbank Berlin, der Berliner Bank und der Berliner Hypothekenbank, hat im letzten Jahr ihre Marktführung als Initiator geschlossener Immobilienfonds über die Immobilien- und Baumanagementgesellschaft weiter ausbauen können. Die anstehende Fusion der Bankgesellschaft mit der Nord LB wird dazu führen, daß dieser Verbund zu den drei größten deutschen Geschäftsbanken gehört.

Totalunternehmer

Seitens des Investors Bavaria Immobilien Management GmbH & Co, Objekt Wien, Lassallestraße KG, wurde mit der schlüsselfertigen Errichtung des "Cityplex" die Projekta BauvorbereitungsgesmbH, beauftragt.

Die Projekta BauvorbereitungsgesmbH. besteht seit 1978 und wurde mit dem Ziel gegründet, einen Teil der Nordbahnhofgründe - den Randstreifen an der Lassallestraße - einer Verwertung zuzuführen. Die Projekta ist eine gemeinsame Gesellschaft der B.A.I. Bauträger Austria Immobilien GmbH und Konstruktiva Projektentwicklung und Bauträger GmbH im Verhältnis 50 : 50. Von der Projekta wurde in den Jahren 1989 - 1991 das Bürohaus für IBM errichtet, von 1990 - 1993 das Verwaltungszentrum der Bank Austria und von 1991 bis 1993 das von der OMV genutzte Hochhaus, welches sich im Eigentum der Bank Austria befindet.

Insgesamt wurden in dieser ersten Etappe ca. 120.000 m2 Büronutzflächen mit allen Folgeeinrichtungen wie Großküche, Schulungszentrum und ca. 3.500 zeitgemäße Arbeitsplätze geschaffen.

Weiters folgt die Regionaldirektion für Zürich Kosmos, diese wird am 12.11.1997 den Betrieb aufnehmen. Nunmehr wird mit dem Multifunktionalen Zentrum ein Objekt mit einer neuen Nutzung von der Projekta schlüsselfertig errichtet werden und kommt diese ihrem Ziel, den Randstreifen Lassallestraße zu verwerten, einen großen Schritt näher.

Mit dem wesentlichen Teil der Bauausführung ist die Arbeitsgemeinschaft LAS 9 ERA Bau Aktiengesellschaft, Wiener Betriebs- und BaugesmbH. beauftragt. Beide Baufirmen sind in Wien ansässige Unternehmen, sodaß auch ein wesentlicher Teil der Wertschöpfung für die Wirtschaft in Wien erhalten bleibt. Die von der Projekta beschäftigten Planer und bauausführenden Firmen sind zum überwiegenden Teil Wiener Büros.

Gastronomieflächen

Die Ausrichtung des Zentrums richtet sich an die ganze Familie, wobei sich in den unteren Geschoßen eine aufeinander abgestimmte Mischung von Gastronomiebetrieben, die sich sowohl aus bodenständiger österreichischer, wie auch aus ausgewählten internationalen Gastronomen zusammensetzen wird, befinden wird. Die Restaurantflächen befinden sich im Inneren des Gebäudes und setzen sich über Wintergärten in Freilufthöfe und Arkaden fort. Insgesamt planen wir helle, weitläufige Bereiche mit Ruhe- und Erlebniszonen, die viele verschiedene Attraktionen beinhalten.

In den obersten Geschoßen des Gebäudes wird eine Diskothek errichtet, die mit bewährten Ton- und Lichteffekten sowie bahnbrechenden Neuheiten gemixt und nach modernsten Erlebnisgesichtspunkten von international renommierten Architekten und Technikern konzipiert wird. Die einzelnen Ebenen werden sowohl über Rampen, wie auch durch Lufträume und Galerien erschlossen und vermitteln so ein neuartiges, einzigartiges Raumgefühl.

Insgesamt wird bei der Vermarktung des Zentrums "Cityplex" größtes Augenmerk auf die Ausrichtung als Familien- und Freizeitzentrum gelegt, dies wird sowohl vom Angebot, wie auch im Hinblick auf die Sicherheit im und um das Zentrum ausgedrückt.

Die beiden Untergeschoße bieten für die Besucher eine Tiefgarage, die für die Gäste des Zentrums zu speziellen Preisen während ihres Besuches zu benutzen ist.

Ibis-Hotel

Ibis ist der europäische Marktführer der Economic Hotellerie mit weltweit 440 Hotels und geplanten 800 Hotels bis zum Jahre 2003.

Ibis Hotels zeichnen sich durch eine freundliche und helle Atmosphäre aus. Innovativer technischer Standard, beispielhafter Komfort bei gleichzeitigem Verzicht auf überflüssigen Luxus, sowie freundliche, bestgeschulte Mitarbeiter ergeben ein Preis-Leistungsverhältnis, das in der jeweiligen Stadt einzigartig ist.

Das Hotel Ibis Wien Messe, das in der Lassallestraße errichtet wird, ist das 4. Haus der Gruppe in Österreich nach Wien Mariahilf (341 Zimmer), Linz (146 Zimmer) und Graz (108 Zimmer).

Das neue Haus, das im Sommer 1999 eröffnet wird, verfügt über 166 Zimmer, 3 großen Seminarräumen, Restaurant und Bar. Es wird 36 neue Arbeitsplätze für mindestens 25 Jahre schaffen und mit einem Einzelzimmerpreis von ganzjährig öS 790,- für einige Aufregung auf dem Hotelmarkt sorgen, zumal der gebotene Standard mit Klimatisierung, Kabelfernsehen, Computer- und Faxanschlüssen in jedem Zimmer weit über das in dieser Preisklasse Übliche hinausgeht.

Als Kundenstruktur wird ein Mix aus ca. 50 % Geschäftsleuten, 40 % Individualtouristen und maximal 10 % Seminar- und Gruppengästen angestrebt, und als durchschnittliche Jahresbelegung werden für das erste volle Jahr 70 % erwartet.

United Cinemas International

Der Kinobetreiber United Cinemas International (UCI), eine Tochtergesellschaft der Filmgesellschaften Paramount Pictures und Universal Studios, errichtet ein Multiplex Kino in der Lassallestraße 9 im 2. Bezirk von Wien.

9 Kinosäle mit insgesamt 2.500 Plätzen sorgen für höchsten Filmgenuß. Selbstverständlich entspricht die neue UCI Kinowelt dem neusten Stand der Technik. Eine amphitheaterähnliche Anordnung der Sitzreihen und ein Reihenabstand von 1,20 m sorgen für optimalen Sitzkomfort. Leinwände, die bis zu 24 Meter breit sind, bieten eine hervorragende Bildqualität. Alle auf dem Markt befindlichen Digitalsysteme werden in der UCI Kinowelt eingesetzt. Im größten Saal mit bis zu 500 Plätzen wird als zusätzliches Highlight eine spektakuläre Lasershow eingebaut.

Natürlich können die einzelnen Kinosäle auch für andere Zwecke genutzt werden, wie z. B. als Hörsaal oder für Theater- und Kabarettaufführungen. Das Kino wird zum Begegnungszeitpunkt für jung und alt.

Der Servicegedanke steht bei UCI im Vordergrund. Ein Informationsschalter wird als ständige Anlaufstelle für die Besucher eingerichtet. Die direkte Kommunikation zwischen Kinogänger und Personal garantiert eine Gegensprechanlage in jedem Kinosaal. Die telefonische Kartenreservierung, bei der man im Vorfeld seinen Lieblingssessel buchen kann, ist ständig besetzt.

Neben einem umfangreichen Filmangebot setzt UCI auf das umfangreiche hauseigene Kinder- bzw. Familienprogramm und zahlreiche Events zum Film, wodurch der Firmenslogan "Wir machen Kino zum Erlebnis" bestätigt wird. Orte zum gemütlichen Verweilen sind ebenfalls ausreichend vorhanden. Eine behindertengerechte Ausstattung der Kinos ist selbstverständlich.

Neben der UCI Kinowelt in der Shopping City Süd bei Wien, dem ersten Mutliplex Kino in Österreich überhaupt, und der UCI Kinowelt Annenhof in Graz, ist die neue UCI Kinowelt in der Lassallestraße das dritte Objekt von UCI in Österreich.

Weltweit ist UCI einer der erfahrensten Betreiber von Multiplex Kinos und betreibt derzeit u. a. 28 Multiplex Kinos in Großbritannien, 8 in Spanien und 7 in Deutschland, insgesamt mit herkömmlichen Kinos 473 Leinwände in 73 Kinos. Zahlreiche weitere Projekte sind in der Entwicklung, sowohl in Österreich, als auch in Italien, Polen, Japan und China.

Bewußt hat sich UCI bei der Standortwahl für ein Projekt in Wien für den 2. Bezirk entschieden, um das Freizeitangebot dieser Gegend zusammen mit der neuen "Libro Music Hall" und der "Halle 25" optimal abzurunden. Eröffnet wird die neue UCI Kinowelt im Herbst 1999.

Die Gesamteröffnung für das Multifunktionale Zentrum ist für den 22. Oktober 1999 vorgesehen.

Rückfragen & Kontakt:

Projekta
DI Hellia Mader-Schwab
Ing. Gerhard Paral
Tel.: 01-728 67 27

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS