Völkl baut!

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Dr. Christoph Bronder, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Völkl Gruppe:

"Wir wollen noch besser, noch schneller, noch kundenorientierter werden. Wir wollen Völkl-typische Innovationen zukünftig zu attraktiven Preisen anbieten können und so unsere Marktanteile national wie international kontinuierlich ausbauen. Unseren Mitarbeitern wollen wir ein modernes Arbeitsumfeld nach neuesten ergonomischen und arbeitspsychologischen Erkenntnissen mit sicheren Arbeitsplätzen bieten."

1. Die neue Ski- und Snowboardproduktion mit integrierten Verwaltungs- und Entwicklungsabteilungen

Die Wiege der Völkl-Skifertigung liegt im bayerischen Straubing. Hier arbeitet man seit dem Gründungsjahr 1932 nach dem Prinzip der extremen Stockwerksfertigung in organisch gewachsenen Gebäudestrukturen, d.h. nach dem althergebrachten Werkstattprinzip. Dadurch ergaben sich jedoch im Laufe der Zeit zahlreiche Nachteile, angefangen bei den unnötigen Produktivitätsdefiziten durch den schlechten Materialfluß und die zu hohen internen Transportkosten, über die unbefriedigende Umwelt- und Energiebilanz bis zu der Bausubstanz der Fertigungshallen, welche über die Jahre hinweg in Mitleidenschaft gezogen worden war. Hinzu kam der Nachteil der fehlenden Integration der Ski- und Snowboardfertigung, bedingt durch die getrennten Standorte, da die Snowboardproduktion seit jeher in Bogen/Furth angesiedelt war.

Diesen Doppelspurigkeiten im Produktionsablauf und dem daraus resultierenden hohen Steuerungs- und Kontrollaufwand gilt es strategisch zu begegnen. Die Lösung ist das Projekt Völkl 2000, als die nachhaltige Manifestation eines hochmodernen, und damit den Ansprüchen und Herausforderungen der Zukunft gerecht werdenden, neuen Fertigungskonzeptes für Ski und Snowboards.

Dieses Konzept besticht durch die klare Anordnung der einzelnen Fertigungsbereiche wie Vorfertigung, Verleimung und Endfertigung der Produkte, gemäß einem optimalen Material-fluß. Die Anordnung der Maschinen und Arbeitsplätze erfolgt nun nach dem rationelleren Fließprinzip, welches damit das altbewährte, doch mittlerweile überholte Werkstattprinzip ersetzt. Außerdem herrschen nun fortschrittlichere Organisationsprinzipien vor, wie beispielsweise die Kanban-Steuerung und die innerbetrieblichen Just-in-Time-Belieferungen, welche die Produktionsabläufe schneller und effektiver gestalten.

Darüber hinaus bietet die Zusammenlegung der Ski- und Snowboardfertigung an einen Standort zahlreiche wechselseitige Synergieeffekte. Damit bietet das neue Konzept außerdem die Möglichkeit der Integration von neuen Fertigungstechnologien für die Produktion von Mittelpreisskiern. Auch an die Umwelt wurde einem wegweisenden Energie- und Umweltkonzept gedacht, welches durch die drastische Reduktion des Energieverbrauchs und der Emissionswerte eine hochgradig verbesserte Umweltbilanz ermöglicht.

Den Mitarbeitern bieten sich durch das neue Fertigungskonzept zahlreiche optimierte Arbeitsbedingungen, durch ergonomische Gestaltung der einzelnen Arbeitsplätze unter beispielsweise den Gesichtspunkten der Nutzung des Tageslichts, der Integration von Informationsständen in die Arbeitslandschaft der Fertigungshallen sowie der Schaffung von modernen und attraktiven Aufenthaltszonen und erholsamen Grünanlagen in Form einer Hügellandschaft mit integriertem Biotop.

Am ehemaligen Standort der Snowboardfertigung in Furth wird ein modernes Logistikzentrum zur rationelleren Lagerung, Verpackung und Versendung der Ski-, Snowboard- und Tennisprodukte eingerichtet.

2. Eckdaten zum Bauvorhaben

Grundstück/Gebäude
- Grundstück: ca. 39 000 qm Optionsfläche vorhanden
- Kapazitäten: rd. 300 000 Ski

rd. 150 000 Snowboards
- Gebäudeabmessung: 221 m Länge, 73 m Breite, 7,20 m Höhe
- Einrichtung von

Hochregallagerreihen: 11,20 m Höhe
- Fläche EG + Verwaltung OG: 16 000 qm
- Grünfläche: 13 500 qm.

Termine
- Erster Spatenstich: 6. November 1997
- Informationsabend: 20.11.1997, Stadthalle Straubing
- Richtfest: Mitte 1998
- Komplette Fertigstellung: Ende 1998

Arbeitsplätze
Kapazitäten: 450 hochmoderne Arbeitsplätze

ca. 60-70 davon in Verwaltung/Vertrieb
Ausstattung: Einsatz von modernsten DV-Systemen und

Kommunikationseinrichtungen

Technik
Konstruktionstechnik des Gebäudes: moderne Beton-Stahlbauweise Außenfassaden: dekorative Aluminiumverkleidungen
Haustechnik: Belüftung, Elektrik, Brandschutzeinrichtungen

nach mod. Kriterien
Produktion: neueste Fertigungstechnologien im Bereich

der Vorfertigung und Snowboards

Entwicklungszentrum
Modernes Entwicklungszentrum für Ski, Snowboards- und Tennisspezialrackets

Investitionen
Investitionsvolumen gesamt: ca. 55 Mio. DM
Grundstück und Gebäude: ca. 35 Mio. DM
umzugsbedingte Investitionen: 8 Mio. DM Logistik-Vertriebsgebäude: 2 Mio. DM
Maschinen und Anlagen: 10 Mio. DM

ots Originaltext: Völkl
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Frau Behne, Pressestelle Völkl Straubing
Tel. ++49-9421-320-113, jederzeit gerne zur Verfügung.

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